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Hintergrund - Hygiene

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07.09.2010

Tod von Säuglingen löst Debatte um Krankenhaushygiene aus (Teil 1)

In den letzten Wochen erzeugten die Vorfälle in der Säuglingsstation des Mainzer Uniklinikums ein beträchtliches Echo in der Öffentlichkeit. Entfacht durch den Tod dreier Säuglinge auf der Intensivstation entflammten sowohl in Gesellschaft wie auch Politik Debatten zum Thema  Krankenhaushygiene und politische Verantwortung. Die Uniklinik sah sich wegen angeblich mangelhafter Hygiene massiver Kritik ausgesetzt. Die exakte Todesursache der drei Kinder ist bislang noch immer ungeklärt. Weiter
NDM-1: Eine exotische Antibiotikaresistenz mit globalem Gefährdungspotenzial?
02.09.2010

NDM-1: Eine exotische Antibiotikaresistenz mit globalem Gefährdungspotenzial?

Die Globalisierung verändert unsere Welt nachhaltig. In der Wirtschaft kommt dieses Phänomen am deutlichsten zum Tragen, doch auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens werden die Einflüsse immer stärker. Wer beispielsweise einen Blick in den Gesundheitssektor wirft wird feststellen, dass die Gefahr von weltweiten Epidemien in den letzten Jahren ständig zugenommen hat. Weiter
24.08.2010

Mehr Hygiene in deutschen Kliniken

Der Verwaltungsrat der Barmer GEK fordert eine stringente Umsetzung der Hygieneverordnung, um der stetigen Zunahme von Krankenhausinfektionen entgegen zu treten. Holger Langkutsch, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Barmer GEK, und Ulrike Hauffe, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Verträge fordern vom Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Ministerin Aygül Özkan, die entsprechenden Regelungen in den Ländern zu vereinheitlichen. Weiter
24.08.2010

Die Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen im Universitätsklinikum Ulm erreichen die höchste ...

Deutschlandweit gehören die Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen (ZSVAs) des Universitätsklinikums Ulm zu den ersten Einrichtungen, die eine Zertifizierung für die Aufbereitung von Medizinprodukten der höchsten Risikoeinstufung „Kritisch-C" geschafft haben. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise thermolabile Endoskope oder auch chirurgische Präzisionsinstrumente aus der Augenheilkunde, die besonders schwierig zu reinigen sind. Der TÜV-Rheinland erteilte nach kritischer Überprüfung im Rahmen eines Zertifizierungsaudits die entsprechenden Gütesiegel. Weiter
20.08.2010

Neue Waffe gegen hochresistente Keime

Ein Wirkstoff aus Pilzen und niederen Tieren eignet sich eventuell als schlagkräftige Waffe gegen gefährliche Bakterien. Die Rede ist vom sogenannten Plectasin, einem kleinen Eiweißmolekül, das selbst hochresistente Keime zerstören kann. Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit dänischen und holländischen Kollegen aufgeklärt, wie die Substanz das macht. Ihre Ergebnisse erschienen in der Zeitschrift Science. Die Autoren sehen in Plectasin eine vielversprechende Leitsubstanz für neue Antibiotika. Weiter
20.08.2010

Gemeinsam gegen Infektionen

Infolge von Tumorbehandlungen, entzündlichen Erkrankungen oder Organtransplantationen leben immer mehr Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Sie haben dadurch ein vielfach erhöhtes Risiko, an Infektionen zu erkranken. Die Forscher des ZIMM wollen nun im Detail verstehen lernen, wie das menschliche Immunsystem Infektionserreger bekämpft, und damit alternative Wege in der Kontrolle von Infektionserkrankungen beschreiten. Doch das beschreibt nur eines der Ziele, die die Forscher im ZIMM erreichen wollen. Weiter
20.08.2010

Nadelstichverletzungen. Vorkommen – Vorschriften – Vorsorge

NSV sind das größte Risiko für beruflich bedingte Infektionen im medizinischen Bereich. Die Gefahren einer Stichverletzung liegen bei vorherigem Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in der möglichen Übertragung von Infektionen vor allem mit Viren, aber auch Bakterien und Pilzen. Die Hauptrisiken von NSV sind die Übertragungen von Hepatitis-B-, -C- sowie von HI-Viren. Kommt es bei den Verletzten zu einer Infektion, können vor allem die langfristigen Folgen fatal sein. Bei einer Hepatitis-B-Infektion kommt es bei etwa 10 % der Infizierten zu einem chronischen Verlauf. Weiter
16.08.2010

Standardhygiene statt Isolierung

Seit den 1980er Jahren beschäftigen multiresistente Erreger (MRE) in zunehmendem Maße die internationale Fachwelt. Einen besonderen Status hat MRSA, die Methicillin-resistente Variante von Staphylococcus aureus (S. aureus), erlangt. Weltweit werden aber die meisten (auch lebensbedrohlichen) S. aureus-Infektionen durch Methicillin-sensible S. aureus hervorgerufen. Diese Tatsache wird nicht berücksichtigt, wenn MRSA als gefährlicher Erreger dargestellt wird. Bei Nachweis von MRSA wird international häufig die Isolierung der Patienten empfohlen. Weiter
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