11.01.2012Die häufigste Ursache für vermeidbare Infektionen im Gesundheitswesen sind Hygienemängel - und zwar vor allem infolge von Unkenntnis, was oft zur Missachtung eigentlich allgemein anerkannter Hygieneregeln führt.
Mehr denn je ist qualifiziertes Fachwissen gefragt. Doch gerade an dringend benötigten Hygienefachärzten und Hygienefachkräften mangelt es zahlenmäßig in Krankenhäusern. Nicht einmal jede 25. Klinik in Deutschland verfügt über einen Facharzt für Hygiene.
Zunahme an multiresistenten Keimen
Weiter11.01.2012Eine bakterielle Kontamination des Trinkwassers, sei es durch Legionellen oder Pseudomonaden, ist für jeden Betreiber kritisch. Abhängig von der Konzentration der Erreger können diese weitreichende Folgen für die Nutzer haben, falls die Verunreinigung nicht sofort erkannt und behoben wird.
Weiter09.01.2012Bei medizinischen Handschuhen unterscheidet man zwischen zwei Arten: den sterilen Handschuhen vor invasiven Eingriffen, die dem Schutz des Patienten vor Infektionen dienen, sowie den unsterilen Untersuchungs- und Pflegehandschuhen, die vor allem den Anwender vor dem Kontakt mit infektiösem Material oder Gefahrstoffen schützen sollen. Bei Hauterkrankungen des Personals verhindern sie, dass von den stärker keimbelasteten Händen eine Übertragung auf Umgebung oder Patienten erfolgt.
Weiter05.12.2011Die Gestaltung von Nasszellen im Krankenhausbau steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Weiterentwicklung hygienischer Standards und dem Wandel des Pflegezimmers vom historischen Krankensaal zum heute zeitgemäßen Ein- und Zweibettzimmer.
Weiter21.11.2011Eine Befragung zum Thema „Schutz vor Nadelstichverletzungen im Krankenhaus" zeigt Erfolge, aber auch deutlichen Handlungsbedarf. Wichtigste Maßnahme: das Training der Anwender von Sicherheitskanülen.
Weiter14.11.2011Ein konstantes Online-Monitoring der Luftqualität im OP ist eine geeignete Maßnahme, dass Infektionsrisiko zu senken.
Weiter11.11.2011Noch in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden bei bestimmten Erregern aufwendige Desinfektionsverfahren mit einem „Sandwich" aus Wischdesinfektion - Verneblung - mittels Formaldehyd durchgeführt.
Das Ausbringen von Aldehyden stellte den Arbeitsschutz vor Herausforderungen, da regelhaft Nebenwirkungen wie Schleimhautreizungen beim desinfizierenden Personal auftraten. Konsequenterweise wurde die Verneblung verlassen.
Rechtslage
Weiter04.11.2011Mit Trinkwasser werden im Krankenhaus Patienten versorgt, aber auch das Personal und Gäste. Der tägliche Bedarf ist enorm: Allein ein Patient benötigt pro Tag eine Wassermenge von durchschnittlich 350 bis 1.000 l.
Darin enthalten sind z.B. die Mengen für die Körperhygiene, für Therapiebäder, Dialyse, Klimatisierung etc. Deshalb ist die Versorgung mit Trinkwasser ein Kostenfaktor, der erheblich ins Gewicht fällt und eine sorgfältige Auswahl des Wasserangebots notwendig macht.
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