29.03.2012Um die hohe Zahl an nosokomialen Infektionen zu minimieren, reichen hygienische Maßnahmen allein nicht aus. Auch Forschung und Industrie sind gefragt.
Bei der Häufigkeit nosokomialer Infektionen zählt Deutschland in Europa nur zum Mittelfeld, z. B. in der Anzahl von Infektionen auf Intensivstationen. Allerdings lässt sich bei manchen Infektionsarten ein leichter Rückgang erkennen, z.B. nach den Helics-Daten eine Abnahme der Infektionen nach Hüftendoprothesen-Operationen.
Weiter26.03.2012Um eine Verkeimung zu vermeiden, sind Krankenhäuser gut beraten, wenn sie ihre Wasserleitungen mehrmals im Jahr prüfen und warten lassen.
„Eine regelmäßige Spülung ist der beste Schutz", so Dr. Walter Dormagen vom TÜV Rheinland. In einer Untersuchung fand er heraus, dass die Trinkwasserqualität in einigen deutschen Krankenhäusern mangelhaft ist.
M&K: Ist gute Trinkwasserqualität in deutschen Kliniken ein grundsätzliches Problem?
Weiter22.03.2012Nosokomiale Infektionen breiten sich weltweit aus. Nicht mehr behandelbare Erkrankungen schädigen Patienten schwer bis hin zum frühzeitigen Tod. Im Zuge von Haftungsklagen wegen Behandlungsfehlern sprechen Gerichte hohe Entschädigungen zu. Diese schlagen sich in der Höhe der Versicherungsprämie nieder.
Weiter16.03.2012Infektionen durch Clostridium difficile sorgen in Kanada immer wieder für Schlagzeilen in der nationalen Presse und für fieberhaftes Arbeiten bei Infektiologen und Hygienikern.
Weiter11.01.2012Die häufigste Ursache für vermeidbare Infektionen im Gesundheitswesen sind Hygienemängel - und zwar vor allem infolge von Unkenntnis, was oft zur Missachtung eigentlich allgemein anerkannter Hygieneregeln führt.
Mehr denn je ist qualifiziertes Fachwissen gefragt. Doch gerade an dringend benötigten Hygienefachärzten und Hygienefachkräften mangelt es zahlenmäßig in Krankenhäusern. Nicht einmal jede 25. Klinik in Deutschland verfügt über einen Facharzt für Hygiene.
Zunahme an multiresistenten Keimen
Weiter09.01.2012Bei medizinischen Handschuhen unterscheidet man zwischen zwei Arten: den sterilen Handschuhen vor invasiven Eingriffen, die dem Schutz des Patienten vor Infektionen dienen, sowie den unsterilen Untersuchungs- und Pflegehandschuhen, die vor allem den Anwender vor dem Kontakt mit infektiösem Material oder Gefahrstoffen schützen sollen. Bei Hauterkrankungen des Personals verhindern sie, dass von den stärker keimbelasteten Händen eine Übertragung auf Umgebung oder Patienten erfolgt.
Weiter05.12.2011Die Gestaltung von Nasszellen im Krankenhausbau steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Weiterentwicklung hygienischer Standards und dem Wandel des Pflegezimmers vom historischen Krankensaal zum heute zeitgemäßen Ein- und Zweibettzimmer.
Weiter21.11.2011Eine Befragung zum Thema „Schutz vor Nadelstichverletzungen im Krankenhaus" zeigt Erfolge, aber auch deutlichen Handlungsbedarf. Wichtigste Maßnahme: das Training der Anwender von Sicherheitskanülen.
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