06.09.2010Eine moderne Schmerztherapie muss sich an den Entstehungsmechanismen des Schmerzes und dem Chronifizierungsgrad orientieren", eröffnet Dr. Uwe Junker, Sana-Klinikum Remscheid, seinen Vortrag im Rahmen des 13th World Congress on Pain in Montreal, Kanada. Laut des Schmerzexperten sollte der am besten geeignete Wirkstoff stets individuell ausgewählt werden. Zudem ist es oft sinnvoll, frühzeitig starke Opioide einzusetzen.
Weiter03.09.2010„Die Zukunft der hessischen Medizinregion ist mehr als viel versprechend." Mit diesen Worten eröffnete Regierungspräsident Dr. Lars Witteck (Regierungspräsidium Gießen) am Mittwoch im Marburger Technologie- und Tagungszentrum das erste hessische InnovationsForum zum Thema Biotherapeutika. Auf der eintägigen Fachtagung trafen sich rund 100 Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Forschung und Entwicklung.
Weiter02.09.2010Der ß2-Agonist Indacaterol wirkt bei einmal täglicher Gabe bei Patienten mit moderater bis schwerer COPD zuverlässig über 24 Stunden. Der innovative Bronchodilatator bessert die Symptomatik bei Einmalgabe ebenso gut wie der ß2-Agonist Formoterol bei zweimal täglicher Inhalation. Das FEV1 wird durch Indacaterol sogar signifikant stärker gesteigert - so das Ergebnis der INVOLVE-Studie (INdacaterol: Value in COPD: Long Term Validation of Efficacy and Safety).
Weiter01.09.2010Das Gesundheitssystem befindet sich im Umbruch. Krankenhaus-aufenthalte werden kürzer und Hausärzte übernehmen früher die Weiterbehandlung der Patienten. Somit gewinnt die nachstationäre Versorgung und damit die Vernetzung zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich an Bedeutung. Hier setzt das Entlassungs-management an. Es sichert langfristig den in der Klinik erzielten Therapieerfolg.
Weiter01.09.2010Die gleichzeitige Anwendung des Blutgerinnungs-Hemmers Clopidogrel und eines Magen-schützenden Protonenpumpen-Hemmers (PPI) kann den Blutfluss zum Herzen verringern und das Infarkt-Risiko erhöhen. Allerdings ist diese Wirkung ja nach verwendetem PPI unterschiedlich stark. Das ist das Ergebnis einer auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Stockholm vorgestellte Meta-Analyse von rund 160.000 Patienten, die von Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber (Wilhelminenspital, Wien) und Dr. Jolanta Siller-Matula (Medizinuniversität Wien) geleitet wurde.
Weiter19.08.2010Gute Nachrichten zu Rivaroxaban: Ein neuartiger, vereinfachter Therapieansatz mit oralem Rivaroxaban als Mono-Therapeutikum hat in der sogenannten EINSTEIN-DVT-Studie der Phase III zur Behandlung der tiefen Venenthrombose gegenüber der derzeitigen Standardtherapie eine vergleichbare Wirksamkeit (englisch: Non-Inferiority) erreicht. Rivaroxaban zeigte zudem eine Verringerung des relativen Risikos im Vergleich zur derzeitigen Standardtherapie - der initialen Gabe von Enoxaparin, gefolgt von einem Vitamin K-Antagonisten.
Weiter16.08.2010Die Bundesregierung hat Anfang Juli der Ministerverordnung über das Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne Genehmigung oder ohne Zulassung in Härtefällen (Arzneimittel-Härtefall-Verordnung) zugestimmt. Ziel der Verordnung ist es, den Zugang für Schwerstkranke zu neuen Arzneimittelbehandlungen, die sich noch in der Entwicklung befinden, durch ein unbürokratisches und rasches Verfahren zu verbessern.
Weiter10.08.2010Im klinischen Alltag der deutschen Hämatologen ist Ribomustin® (Bendamustin) bereits fest etabliert. Nun erfolgte im Juli auch die Zulassung von Bendamustin als Levact® in Europa. In einem Symposium anlässlich des Europäischen Hämatologenkongresses (EHA) wurde deutlich, dass die Substanz einen hohen Stellenwert beim indolenten Non-Hodgkin Lymphom (iNHL) und der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) besitzt.
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