01.02.2010Zwischen vier und fünf Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen nimmt ein Patient im Alter zwischen 60 und 79 Jahren im Durchschnitt ein - mit gravierenden Folgen für die Arzneimittelsicherheit. Je mehr und häufiger Arzneimittel kombiniert werden, desto höher ist das Risiko, Nebenwirkungen zu entwickeln, die teils lebensbedrohliche Folgen haben können.
Weiter01.02.2010Das Robert Koch-Institut (RKI) hat aktuelle Schätzungen zu HIV/AIDS für das Jahr 2009 veröffentlicht. Rund 3.000 Menschen haben sich neu mit HIV infiziert. Diese Zahl ist seit etwa drei Jahren stabil. Deutschland hat außerdem die niedrigste Neuinfektionsrate in Westeuropa.
Weiter01.01.2010Septikämien in der Klinik haben eine besondere Problematik: Zum einen sind systemische Pilzinfektionen besonders bei Intensivpatienten, Säuglingen und Betagten angestiegen; zum anderen ist eine Zunahme von Non-albicans-Spezies und Auftreten von Durchbruchinfektionen unter Azoltherapie festzustellen. Das Ziel muss deshalb eine schnelle und adäquate Therapie sein. Zur Behandlung von Candidämien eignen sich Präparate der neuen Echinocandine.
Weiter01.01.2010Mit über 8.000 Teilnehmern, 1.600 Referenten und 569 Einzelveranstaltungen ist der DGPPN-Kongress inzwischen zur größten wissenschaftlichen Tagung auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen in Europa geworden. Die gestiegenen Teilnehmerzahlen (der erste DGPPN-Kongress in Berlin hatte noch rund 1.000 Teilnehmer) spiegeln den steigenden Behandlungsbedarf wider (seit Jahren steigt die Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung aufgrund psychischer Erkrankungen, ihre Lebenszeitprävalenz beträgt 40%).
Weiter01.01.2010Nadelstichverletzungen gehören zu den gefährlichsten Arbeitsunfällen im Gesundheitswesen. Seit inzwischen über zwei Jahren sind daher verletzungssichere Instrumente zum Schutz der Mitarbeiter in Kliniken Pflicht. Auf Einladung der Initiative Safety First sind Verbandsvertreter, Betriebsärzte und ein Sicherheitsingenieur zusammengekommen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Weiter01.12.2009Erstmals steht ein Decision Support System (DSS) für die Arzneimittel-Therapie für einen Großteil der Klinikärzte in Deutschland zur Verfügung: i:fox wurde vom ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker Mitte diesen Jahres in zahlreichen Kliniken eingeführt. Es unterstützt alle am Medikationsprozess Beteiligten bei der Vermeidung von unerwünschten Arzneimittelereignissen (UAE). Der digitale Therapieassistent zeigt potentielle Risiken bei Medikamentenverordnungen auf und reduziert so Kosten und Komplikationen.
Weiter01.10.2009Mit neuen Empfehlungen reagieren deutsche Neurologen auf Neuerungen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS). Die Behandlung dieser Nervenkrankheit, von der hierzulande mindestens 120.000 Menschen betroffen sind, sei in den letzten Jahren nicht nur effektiver geworden, sondern auch komplexer und risikobehafteter, heißt es in einem aktuellen Manuskript zur Therapie der MS, das auf einer Arbeitstagung der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) entstanden ist.
Weiter01.10.2009Die Lebenserwartung und die Lebensqualität von Myelompatienten werden sich künftig weiter verbessern. Dies ist das Fazit des „2nd Heidelberg Myeloma Workshops", der am 15. und 16. Mai in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg stattfand. Die Sektion Multiples Myelom als Gastgeber hatte hochkarätige Experten aus Europa und den USA eingeladen, aus erster Hand über den neuesten Stand in der Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks, zu berichten.
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