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Größtes Kliniklabor Europas entsteht im Wedding

27.02.2012

Das ehrgeizigste Projekt der Zusammenarbeit zwischen der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Vivantes wird jetzt in Stein gemeißelt: Auf dem Gelände des Campus Virchow-Klinikum der Charité legen Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD), Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), Matthias Scheller, Finanzvorstand der Charité und Joachim Bovelet, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Geschäftsführer von Vivantes, gemeinsam den Grundstein für das Betriebsgebäude der Labor Berlin - Charité Vivantes GmbH.

»Obwohl es bislang auf dreizehn Standorte in der ganzen Stadt verteilt ist, hat dieses Unternehmen bereits im ersten Jahr seines Bestehens die wirtschaftlichen Erwartungen bei weitem übertroffen«, erklärte Scheller. »Der neue gemeinsame Firmensitz wird die Dynamik nochmals wesentlich verstärken.« Auch Joachim Bovelet, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Labor Berlin und Geschäftsführer von Vivantes bestätigt: »Labor Berlin ist ein schönes Beispiel dafür, was alles gelingen kann, wenn Vivantes und Charité kooperieren - wenn die dafür notwendigen Gestaltungsfreiheiten da sind. Es handelt sich um das zurzeit wichtigste Kooperationsprojekt zwischen Vivantes und der Charité.«

Das Labor Berlin ist Europas größtes Krankenhauslabor. Mit 400 Beschäftigten erwirtschaftete es 2011 einen Jahresumsatz von mehr als 45 Millionen Euro. Die Hälfte dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird im neuen Betriebsgebäude auf mehr als 4.000 qm Nutzfläche arbeiten. Geplant ist, den Neubau mit einer Brücke an das »Forum 4« der Charité anzuschließen. Dort konzentriert die Charité alle Forschungsprojekte, die auf Labore angewiesen sind. »So entsteht hier der wahrscheinlich größte 'in vitro-Campus' Europas«, sagt Florian Kainzinger, Geschäftsführer Strategie und Labormanagement des Unternehmens. »Wir haben bei der Planung dieses Gebäudes versucht, auf eine optimale Integration von Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu achten.« Dr. Christian Friese, Geschäftsführer Finanzen und Personal, ergänzt: »Durch die Anbindung an einen der großen Klinikstandorte Berlins ist gewährleistet, dass unsere Mediziner auch im Neubau den unmittelbaren Bezug zum Patienten erhalten.«

Das Gebäude soll im Jahr 2013 bezugsfertig sein und inklusive Ausstattung 13 Mio.

€ kosten. Wissenschaftssenatorin Scheeres erklärte begeistert: »Berlin hat die besten Voraussetzungen, im Wettbewerb der Standorte auch zukünftig an der Spitze zu stehen. Die Gründung der Labor Berlin - Charité Vivantes GmbH ist ein gutes Beispiel dafür, wie Synergien funktionieren können.« Auch Gesundheitssenator Mario Czaja sieht die Zukunft des Unternehmens optimistisch: »Mit der Fusion der beiden Labore hat die Zusammenarbeit der beiden großen kommunalen Krankenhausunternehmen eine neue Qualität erreicht«, urteilt er. »Die qualitativen und quantitativen Synergieeffekte sind bereits jetzt außerordentlich gut und werden sich nach den Planungen noch weiter heben lassen. Wirtschaftliche, wissenschaftliche, finanzielle und versorgungsbezogene Potentiale können nun strategisch optimal entwickelt werden. Erfahrungen und Kompetenzen werden gebündelt und kommen beiden Unternehmen und damit der gesundheitlichen Versorgung der Berlinerinnen und Berliner zugute."

 

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