11.10.2017
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Neue Impulse für die Berliner Onkologie

Der Onkologe Prof. Dr. Lars Bullinger hat am 1. Oktober eine Professur für Hämatologie und Onkologie an der Charité angetreten.

Der Onkologe Prof. Dr. Lars Bullinger hat am 1. Oktober eine Professur für Hämatologie und Onkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin angetreten.

Zudem wird er Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am Campus Virchow-Klinikum.

„Mit Prof. Bullinger hat die Berliner Universitätsmedizin einen international renommierten Experten für Tumorerkrankungen gewonnen. Speziell bei der akuten myeloischen Leukämie hat er wesentliche Beiträge zur molekularen Charakterisierung und zur Entwicklung neuer, personalisierter Therapiestrategien geleistet“, sagt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité. „Gemeinsam mit Herrn Bulliger, den Teams an der Charité sowie weiteren Berufungen wollen wir den Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Charité klinisch und wissenschaftlich neu fokussieren.“ Er fügt hinzu: „Eine zentrale Herausforderung ist es, die Zusammenarbeit der Kliniken und Labors an den drei Standorten so zu intensivieren, dass die Charité zusammen mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in diesem Bereich eine der national und international führenden Einrichtungen wird und in der Krankenversorgung optimale Angebote machen kann.“

Die Forschungsaktivitäten von Prof. Bullinger konzentrieren sich darauf, bösartige Krebserkrankungen mittels innovativer Technologien wie Omics und Next Generation Sequencing (NGS) besser zu charakterisieren und Treibermutationen zu identifizieren. Prof. Bullinger zu seinen Zukunftsplänen: „Da ich im wissenschaftlichen Berliner Umfeld im Laufe der vergangenen Jahre bereits einige Kooperationen etablieren konnte, beispielsweise mit Kollegen vom MDC und der Charité, freue ich mich jetzt ganz besonders darauf, meine Forschungsvorhaben rasch in das wissenschaftliche Netzwerk von Berlin zu integrieren.“

Der 46-jährige Heisenberg-Professor für personalisierte Tumortherapie war zuvor vier Jahre als Leiter der Sektion Onkologie in der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Rheumatologie und Infektionskrankheiten des Universitätsklinikums Ulm tätig.

Er studierte Medizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er im Jahr 2000 auch promovierte. Seine Habilitation erfolgte im Jahr 2008 an der Universität Ulm im Fach Innere Medizin. Nach Forschungsaufenthalten an der Harvard Medical School und der Stanford University trat der Mediziner mit den Schwerpunkten Hämatologie und Internistische Onkologie im Jahre 2011 eine Stelle als Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin des Universitätsklinikums Ulm an.

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