22.05.2012
Immer noch versterben weltweit 30 bis 50% der Patienten mit schwerer Sepsis. Obwohl die Therapie mit Breitspektrumantibiotika in den ersten Stunden nach Beginn die wichtigste Behandlungsmaßnahme darstellt, gab es bis jetzt weltweit noch keine prospektive randomisierte, kontrollierte Studie zur frühen Antibiotikatherapie von Patienten mit schwerer Sepsis.
Weiter21.05.2012
GlaxoSmithKline (GSK) und der Medizintechnik- und Pharmahersteller B. Braun Melsungen kooperieren seit Mitte Mai 2012 bei der Bekämpfung multiresistenter Keime wie MRSA. Für beide Partner bedeutet das Portfolio des jeweils anderen die ideale Ergänzung und somit eine logische Partnerschaft.
Wirksamkeit mit System
Weiter04.05.2012
Lässt sich die Rate an nosokomialen Infektionen wirklich durch geeignete Präventionsmaßnahmen reduzieren? Diese Frage versucht die jetzt gestartete, klinikweite ALERTS-Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum für Sepsis und Sepsisfolgen am Universitätsklinikum Jena (UKJ) beantworten.
Weiter17.04.2012
Der Antibiotika-Verbrauch in Kliniken soll künftig überwacht und bewertet werden. Doch eine aussagefähige Beurteilung wird für die Kliniken schwierig werden.
Im Infektionsschutzgesetz-Änderungsgesetz (IfSGÄndG-2011) wurden dem IfSG-2001 Vorschriften über personelle und organisatorische Strukturen sowie konkrete Surveillance-Prozesse hinzugefügt, um den Schutz der Patienten vor Infektionen und multiresistenten Erregern (MRE) zu erhöhen.
Weiter17.04.2012
Der Paul-Martini-Preis ist in diesem Jahr an zwei herausragende medizinische Leistungen im Bereich klinisch-therapeutische Arzneimittelforschung vergeben worden: Prof. Dr. med. Stephan Stilgenbauer, Ulm, und Prof. Dr. med. Michael Hallek, Köln, wurden ausgezeichnet für eine lebensverlängernde neue Therapie für bestimmte Leukämie-Patienten. PD Dr. med. Jan Wehkamp, Stuttgart, erhielt den Preis für eine Entdeckung, die zu neuartigen Antibiotika auf Basis menschlicher Proteine beitragen kann.
Weiter13.04.2012
Das BMBF fördert eine klinische Forschergruppe in der Infektiologie am Universitätsklinikum Jena: Um der Entstehung und Ausbreitung bakterieller Resistenzen entgegen zu wirken, arbeitet eine klinisch-infektiologische Forschergruppe im Universitätsklinikum Jena an verschiedenen Ansätzen. Dies beinhaltet u.a. die frühzeitige Erkennung resistenter Erreger, die Voraussetzung für den zielgenauen Einsatz von Antibiotika und einen rechtzeitigen Beginn konsequenter Hygiene- und Sanierungsmaßnahmen.
Weiter12.04.2012
Acyldepsipeptid-Antibiotika bekämpfen mit ihrem besonderen Wirkmechanismus auch multiresistente Bakterien.
Weiter05.04.2012
Über jüngste Forschungsergebnisse zu den häufigsten Klinikinfektionen, zu Risikopatienten und effektiven Präventionsstrategien informierten Krankenhaushygieniker beim Mittags-Symposium des Bode Science Center.
Insgesamt kann man davon ausgehen, dass ca. 500.000 Patienten in Deutschland pro Jahr von Krankenhausinfektionen betroffen sind - zwischen 10.000 und 15.000 versterben hieran. Doch welcher Patient trägt das höchste Risiko?
Weiter24.02.2012
Im Rahmen einer Routineuntersuchung sind bei zwei Kindern auf der Frühgeborenen-Intensivstation im Klinikum Bremen-Mitte resistente Keime entdeckt worden. Derzeit wird noch untersucht, ob es sich dabei um Keime eines identischen Stammes handelt. Unabhängig davon sind vorsorglich umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden.
Weiter14.02.2012
Die Hygiene in medizinischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz wird weiter verbessert. Der rheinland-pfälzische Ministerrat beschloss dazu heute eine Hygieneverordnung, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet worden ist und in Kürze in Kraft tritt, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte.
Weiter