15.03.2012
Das Deutsche Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK) nahm 2011 seine Arbeit mit dem Ziel, aktuelle Forschungsergebnisse schneller in die Versorgung krebskranker Patienten zu übertragen, auf.
Es geht auf eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zurück. Geplant ist die Einrichtung von insgesamt acht Translationszentren unter der Trägerschaft des DKFZ und ausgewählten deutschen Universitäten.
Weiter13.03.2012
Krebszellen in Prostatatumoren und ihren Tochtergeschwülsten tragen an ihrer Oberfläche ein Eiweiß, das im menschlichen Körper sonst sehr selten ist. Diese Eigenschaft nutzen Nuklearmediziner der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg in neuen Diagnose- und Therapieverfahren: Mit maßgeschneiderten radioaktiven Wirkstoffen, die ausschließlich an dieses Eiweiß binden, wird der Tumor für die Bildgebung markiert oder von innen heraus bestrahlt. Gesundes Gewebe wird dabei geschont.
Weiter13.01.2012
Prof. Dr. Lars Zender, MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie und Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, erhält eine der höchsten Auszeichnungen für Verdienste in der Krebsforschung. Der mit 10.000 € dotierte Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis 2011/2012 - gerichtet an junge Mediziner in der Krebsforschung für ihre aktuelle wissenschaftliche Arbeit -wird von der Deutschen Hypothekenbank verliehen.
Weiter28.11.2011
An der Uniklinik Köln steht ein Cyberknife zur strahlentherapeutischen Behandlung vor allem von Krebs-Patienten zur Verfügung. Bei dem Gerät handelt es sich um einen robotergestützten Linearbeschleuniger, der mit höchster Genauigkeit Tumoren bestrahlen kann, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen. Mit der Eröffnung des Cyberknife Cologne steht diese einzigartige, interdisziplinäre Spitzenmedizin nun erstmalig auch an einer Uniklinik im Westen Deutschlands zur Verfügung.
Weiter15.11.2011
Krebstherapie: Eine klinische Studie an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hat die Zielsetzung, die Sicherheit von Parvoviren bei der Behandlung bösartiger Hirntumoren zu untersuchen. Dazu werden erstmals in Deutschland Krebspatienten mit vermehrungsfähigen, die Krebszellen zerstörenden (onkoloytischen) Viren behandelt.
Weiter07.11.2011
Prof. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, ist Anfang November feierlich verabschiedet worden. Seit dem 1. November 2011 nimmt er die Position des Leitenden Ärztlichen Direktors am Universitätsklinikum Freiburg hauptamtlich wahr, die er seit März 2010 in Personalunion im Nebenamt innehatte. Prof. Siewert (71) war im Juli 2007 als erster hauptamtlicher Leitender Ärztlicher Direktor in Heidelberg angetreten.
Weiter16.09.2011
Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Olympus Europa Stiftung zeichnen Christian Stock mit dem Endoskopie Forschungspreis aus. Die Verleihung findet auf der 66. Jahrestagung der DGVS in Leipzig statt.
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) verfolgt die Olympus Europa Stiftung das Ziel, den medizinischen Nachwuchs im Bereich der gastroenterologischen Endoskopie zu fördern.
Weiter17.08.2011
Für die Diagnose erblicher Herzschwäche entwickeln Heidelberger Wissenschaftler ein Analyseverfahren zur schnellen und effizienten Suche nach Gendefekten.
Weiter21.07.2011
Im Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT sind seit seiner Eröffnung im November 2009 mehr als 400 Patienten bestrahlt worden. In klinischen und experimentellen Studien wird die Wirksamkeit der Ionenstrahlung wissenschaftlich untersucht.
Weiter27.05.2010
Im Rahmen einer EU-weiten Initiative zur Systembiologie wird von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg das internationale ApoNET Forschungsprojekt koordiniert, das mit modernen Genom-Sequenziermethoden und Computermodellen zu einem besseren Verständnis von Apoptose-Netzwerken in Leberzellen beitragen soll. Das Projekt wird im Rahmen des EraSysBio+ Programms mit 1.7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Europäischen Kommission gefördert.
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