25.03.2013
Die Hilfsgelder für Krankenhäuser richten sich nicht nach dem Aufwand der Kliniken für die Behandlung ihrer Patienten. Dies verschärft die strukturelle Benachteiligung der Universitätsklinika als Anbieter von Hochleistungsmedizin. Egal ob es sich um Schwerstkrebskranke oder um Blindarmoperationen handelt, die Regierungskoalition verteilt das Geld mit der Gießkanne pro Fall. Damit führt sie die Logik des Fallpauschalensystems, dass nach der Schwere des Falls unterscheidet, ad absurdum.
Weiter25.03.2013
Zu den Eckpunkten der Koalition zur Verbesserung der Krankenhausfinanzierung erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
Weiter18.03.2013
Die Sana Kliniken haben auf der Grundlage ihres stabilen Geschäftsmodells im Geschäftsjahr 2012 den zweistelligen Wachstumspfad fortgesetzt. Der Konzernumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 1,8 Mrd. € gestiegen. Seit 2000 beträgt die durchschnittliche Wachstumsrate damit 17 %. Mit Investitionen in einer Höhe von 143,8 Mio. € - überwiegend aus Eigenmitteln finanziert - wurde der Vorjahreswert um 8% übertroffen.
Weiter07.03.2013
Jedes zweite Krankenhaus in Deutschland wird laut Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) 2013 rote Zahlen schreiben. In Baden-Württemberg war dies nach Angaben der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) bereits 2012 die Realität. Warum die Krankenhäuser in die Verschuldung geraten, darüber informierten heute Direktoren und Geschäftsführer von Krankenhäusern aus dem Alb-Donau-Kreis, Aalen, Heidenheim und Ulm.
Weiter27.02.2013
„Nachdem 2011 erstmals nach 2003 kein ausgeglichenes Ergebnis erzielt wurde, konnte die Universitätsmedizin 2012 unter enormen Anstrengungen aller Mitarbeiter wieder eine schwarze Null schreiben", erklärte der Kaufmännische Vorstand Gunter Gotal. Im vergangenen Jahr erzielte das Hochschulklinikum aus den Krankenhausleistungen einen Umsatz in Höhe von 173 Mio. € (2011: 167 Mio. €). Insgesamt beläuft sich der Umsatz des Uniklinikums mit dem Kreiskrankenhaus Wolgast und seinen Verbundunternehmen auf ca. 211 Mio. € (2011: 198 Mio. €).
Weiter19.02.2013
Angesichts der Nöte der Krankenhäuser fanden sich rund 1.000 Geschäftsführer und Führungskräfte aus den Kliniken zu einem Krankenhausgipfel in der Bundeshauptstadt Berlin zusammen. Aus erster Hand schilderten sie der Politik die kritische Lage der Krankenhäuser in den Städten und Regionen.
Weiter28.01.2013
Die bayerischen Krankenhäuser steuern in ein ausgesprochen schwieriges Jahr 2013. Die finanzielle Lage, die sich bereits im Jahr 2012 besorgniserregend entwickelte, droht sich in 2013 weiter zu verschlechtern. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) fragt mit dem „Bayerischen Krankenhaustrend" regelmäßig zum Jahreswechsel die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Stimmung in den bayerischen Kliniken ab. Die Umfrage zum Jahresende 2012 ergab ein alarmierendes Bild:
Weiter19.11.2012
"Insgesamt bringen die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser keine Verbesserung für die angespannte Krankenhausfinanzierung. Die Lücke zwischen Preiszuwachs und Tarifsteigerungen bleibt bestehen. Rund 25 Prozent der Personalkosten werden nicht refinanziert und müssen durch Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern aufgefangen werden. Es gibt gesundheitspolitischen Handlungsbedarf", fasst Rechtsanwalt Friedrich W. Mohr, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz die finanziellen Rahmenbedingungen der Krankenhäuser zusammen.
Weiter22.10.2012
Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. fordert eine Ergänzung des Fallpauschalen-Systems hin zu einer stärker aufgabenbezogenen Finanzierung. Das ist das Ergebnis des diesjährigen VUD-Herbstforums, auf dem deutsche und internationale Gesundheitsexperten über die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland diskutierten.
Weiter18.06.2012
Die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser hat sich seit 2010 verschlechtert, mittlerweile dürften sich 15% im „roten Bereich" mit erhöhter Insolvenzgefahr befinden. Auch langfristig werden die Kosten voraussichtlich stärker steigen als die Erlöse, und damit dürfte die Lage angespannt bleiben. Ein Handel mit Rechten zur Abrechnung von Krankenhausbehandlungen und eine weitere Marktkonsolidierung können helfen, den Krankenhausmarkt zu stabilisieren.
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