04.05.2012
Als die Ergebnisse der RECORD-Studien veröffentlicht wurden(1,2,3,4,5) durfte die Fachwelt auf eine substanzielle Verbesserung in der Thrombose-Prophylaxe nach Knie- und Hüftgelenkersatzoperation hoffen. Denn der erste direkte orale Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto) war signifikant wirksamer als Enoxaparin und dabei ebenso verträglich. Dennoch stellte sich die Frage, ob sich die Ergebnisse aus den Studien in die Praxis übertragen lassen würden. Sie lässt sich mittlerweile mit einem klaren ‚Ja‘ beantworten.
Weiter25.11.2011
Die aktuelle Diskussion um Todesfälle durch Blutungen oder eine erhöhte Herzinfarktrate im Zusammenhang mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Dabigatran (Handelsname: Pradaxa) hat viele Patienten in Deutschland, die blutverdünnende Mittel zur Schlaganfallvorbeugung benötigen, verunsichert.
Weiter08.11.2011
Schlaganfallprophylaxe: Xarelto (Rivaroxaban) zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern hat die Marktzulassung durch die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) erhalten.
Rivaroxaban ist damit der einzige in den USA zugelassene orale Gerinnungshemmer, der nur einmal täglich bei gleichbleibender Dosierung eingenommen werden muss und keine routinemäßigen Blutgerinnungskontrollen erfordert - beides wichtige Aspekte insbesondere für eine längerfristige Behandlung.
Weiter19.08.2011
Mit einem klinikübergreifenden Kooperationsprojekt zur Schlaganfall-Nachsorge wurde das Universitätsklinikum Münster (UKM) bei der Veranstaltung "Best Practice Gesundheit.NRW" in Düsseldorf ausgezeichnet.
Weiter08.08.2011
Die Europäische Kommission hat heute den oralen Gerinnungshemmer Pradaxa1 (Dabigatranetexilat) von Boehringer Ingelheim für die Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern und Schlaganfallrisiko zugelassen.
Durch diese Erweiterung der Zulassung in der Europäischen Union (EU) erhalten Millionen europäische Patienten mit Vorhofflimmern erstmals seit über 50 Jahren Zugang zu einer neuen Therapie zur Prävention von Schlaganfällen als Folge von Vorhofflimmern, die effektiv und anwendungsfreundlich ist und ein gutes Sicherheitsprofil gezeigt hat.
Weiter28.07.2011
Dr. Samuel Tobias Sossalla, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie und Pneumolgie am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen, ist mit zwei Preisen für seine Arbeiten zur Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und zu Herzrhythmusstörungen ausgezeichnet worden.
Dr. Sossalla konnte in seiner Arbeit zur Herzschwäche nachweisen, dass das vermehrte Auftreten des Proteins CaMKII die Kontraktions- und Schlagfähigkeit des menschlichen Herzens vermindert und somit zu Herzschwäche führt.
Weiter22.06.2011
Auf dem ESC Heart Failure Congress in Göteborg wurden die Ergebnisse einer präspezifizierten Subanalyse der EMPHASIS-HF-Studie bekanntgegeben. Diese zeigen, dass eine Add-on-Ergänzung der empfohlenen Standardtherapie mit Inspra (Eplerenon) bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz und milden Symptomen eine statistisch signifikante Reduktion der Inzidenz eines erstmaligen Vorhofflimmerns/-flatterns (AF/F) im Vergleich zu Plazebo plus Standardtherapie bewirkte.
Weiter25.02.2011
Jeder zweite Todesfall in Europa geht auf das Konto der Herz- und Gefäßkrankheiten. Das liegt mit daran, dass die Chancen der Herz- und Gefäßprotektion noch längst nicht ausreichend genutzt werden. Darauf haben Experten bei einem von Bayer HealthCare im lettischen Riga ausgerichteten internationalen Symposium CURRENT TRENDS AND FUTURE STRATEGIES IN CARDIOLOGY TREATMENT aufmerksam gemacht.
Weiter15.04.2010
Die Thrombose ist eine der häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrieländern. Bislang behandelte man diese potentiell gefährliche Erkrankung mit Medikamenten, die entweder gespritzt oder sehr genau dosiert und regelmäßig kontrolliert werden mussten.
Weiter01.06.2008
Alendronsäure: Vorhofflimmern durch Osteoporosemittel. Laut einem Bericht des Ärzteblatts kann die häufig zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose eingesetzte Alendronsäure offenbar ein Vorhofflimmern auslösen. So sei in einer Fall-Kontroll-Studie in den Archives of Internal Medicine (2008; 168: 826–831) das Risiko unter Anwenderinnen nahezu verdoppelt gewesen.
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