Zutrittskontrolle für ein Seniorenzentrum

Alltagstauglich auch für alte und demenzkranke Menschen

  • Würdevoll und so selbstbestimmt wie möglich leben: das St.-Petri-Stift in Höxter (Foto: FSB).Würdevoll und so selbstbestimmt wie möglich leben: das St.-Petri-Stift in Höxter (Foto: FSB).
  • Würdevoll und so selbstbestimmt wie möglich leben: das St.-Petri-Stift in Höxter (Foto: FSB).
  • Würdevoll und so selbstbestimmt wie möglich leben: das St.-Petri-Stift in Höxter (Foto: FSB).
  • Büroräume, Lagerräume mit Medikamenten usw. sind durch spezielle Zugangskontrollen geschützt (Foto: FSB).
  • Die zentrale Gruppierung der einzelnen Wohngruppen gehört zum multifunktionalen und offenen Raumkonzept des Hauses (Foto: FSB).
  • Das beschlagbasierte Zutrittsmanagementsystem Isis T300 von FSB (Foto: FSB).

Das St.-Petri-Stift in Höxter hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten und behinderten Menschen wie auch Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Wohneinrichtung zu bieten, in der sie würdevoll und so selbstbestimmt wie möglich leben können. Eine grundlegende Sanierung des Konrad-Beckhaus-Heims, dem stationären Teil des Stifts, im Jahr 2010 zielte darauf ab, den Alltag seiner Bewohner zu erleichtern. Dazu gehört auch eine zuverlässige Zugangskontrolle zu den Wohnräumen – man entschied sich für das Zutrittsmanagement T300 von FSB.

Das Seniorenzentrum „Konrad-Beckhaus-Heim“ stützt sich auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich Altenpflege. So stand auch die entscheidende Frage im Raum, wie ein sinnvolles und zeitgemäßes Zutrittskonzept unter den Anforderungen von Altenpflege und Demenzerkrankungen realisiert werden kann. Die Wahl fiel auf das beschlagsbasierte Zutrittsmanagement Isis T300 von FSB – dessen Eigenschaften schienen dem St.-Petri-Stift den Bedürfnissen sowohl der Fachkräfte in den Wohngruppen als auch den Senioren entgegenzukommen.

Das Zugangsorganisationssystem ermöglicht das Betreten der jeweiligen Räume mittels Identifikationskarten. Diese erfüllen denselben Zweck wie mechanische Schlüssel, sind aber deutlich einfacher zu bedienen: Es genügt, sie halbwegs genau vor die Identeinheit des Beschlags zu halten. Ein optisches und ein akustisches Signal bestätigen dem Nutzer, dass die Tür durch Drücken der Klinke geöffnet werden kann. Nicht zutrittsberechtigte Medien werden abgewiesen. Sensible Bereiche und die Privatsphäre werden so jederzeit sichergestellt.

Nutzerfreundlichkeit

„Zwei Drittel der Bewohner bestreiten auf diese Weise ihren Tages­ablauf. Auch bei leichter bis mittlerer Demenz funktioniert dies in der Regel problemlos“, sagt Berno Schlanstedt, Diakon und fachlicher Leiter des Altenzentrums. Aus praktischen Gründen wurden einige Identkarten mit einem Schlüsselband versehen, sodass der „Schlüssel“ immer zur Hand ist. Sollte er doch einmal verloren gehen, können die Identkarten schnell, sicher und vor allem kostengünstig neu erstellt werden; die alten werden einfach gelöscht, und die Schließanlage muss nicht ausgetauscht werden.

Mit der Renovierung des Konrad-Beckhaus-Heims sollten Anpassungen erfolgen, die den besonderen Problemstellungen der Bewohner Rechnung tragen.

Die einzelnen Wohngruppen sind um einen gemeinsamen Innenhof angeordnet. Tageslicht fällt dadurch sowohl an den Bereichen der Außenfassade als auch von innen her in das dreistöckige Gebäude mit Souterrain ein. Diese zentrale Gruppierung der einzelnen Wohngruppen gehört zum multifunktionalen und offenen Raumkonzept des Hauses: Dies soll allen praktischen und organisatorischen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig kurze Wege für das Pflegepersonal ermöglichen.

Die gezielte Einbindung von Tageslicht in das Raumkonzept hat aber noch einen anderen Grund: Für demente Menschen ist es charakteristisch, dass sie zeitweise das Gefühl für die Tageszeit verlieren. Der Lichthof vermittelt anhand des Sonnenstandes beziehungsweise der Lichtstimmung ein unterschwelliges Gefühl für die Tageszeit.

Organisatorischer und funktionaler Mehrwert

Auch der Zugang zu den Zimmern musste den Anforderungen der Bewohner entsprechen. Viele „elektronische Knaufzylinder eignen sich schon deshalb nicht, weil vielen Bewohnern das feste Umgreifen des Knaufs nicht möglich ist“, erklärt Berno Schlanstedt. Die einfache Klinkenbetätigung des Isis-Systems sei besser geeignet: „Zum einen lassen sich die Kräfte auf den Türhebel deutlich effektiver aufbringen. Zum anderen sind Türklinken für demente Bewohner unschätzbar wertvoll, weil sie sich für die Betätigung auf lange erlernte Handgriffe stützen können.“ Deshalb orientiert sich das Zugangssystem auch optisch an manuellen Beschlägen.

Neben den Wohngruppen sind auch die dort eingebundenen Büroräume mit den Beschlägen ausgestattet worden. Hinzu kommen die Lagerräume mit Medikamenten, Pflege- und Ausstattungsmaterial sowie Reinigungsmitteln. Naheliegenderweise sind auch diese durch spezielle Zugangskontrollen geschützt. Um in Notfällen jederzeit in die Zimmer der Bewohner gelangen zu können, tragen sowohl die Karten des Pflegepersonals als auch die Karten von Leitungsfunktionen generelle Berechtigungen für alle Zimmer. Diese Zugangsberechtigungen könnten durch eine Time-Funktion auch zeitlich begrenzt werden.

Die Stärken des Systems: Flexibilität und Komfort

Das System ist durch eine integrierte Batterie in der Identeinheit netz- und kabelunabhängig, sodass die Montage schnell vonstattengeht und auch eine Nachrüstung an Bestandstüren problemlos verwirklicht werden kann. Es bietet sicheren Zutritt bei gleichzeitig zuverlässigem Zugangsschutz und geringem organisatorischen Aufwand.

Die berührungslose Bedienung ermöglicht dem Pflegepersonal schnellen Zutritt und hilft den Senioren gleichermaßen durch die einfache Handhabung. Isis T300 ist auf Vollblatt- , Glas- und Rahmentüren anwendbar und verfügt auch über Systemzulassungen für Rauch- und Brandschutz- sowie für Fluchttüren. Es kann auch um Wandleser zu Steuerung elektromotorischer Tür- und Schließfunktionen oder von Funktionen der Gebäudeautomation erweitert werden.

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