Nutzung eines Chlordioxid- Verfahrens
Hier werden nur die nach DVGW W 624 genannten Verfahren betrachtet. Vor allem das Chlorit-/Säure-Verfahren, das in der Praxis aus 1 l Säurelösung und 1 l Natriumchloritlösung Chlordioxid erzeugt, wurde auf pH-Wert- bzw. Chlorid-Veränderungen des zu desinfizierenden Wassers untersucht. Da aus diesen Lösungen „just in time“ eine Chlordioxidmenge von 40 bis 45 g erzeugt wird, die für die Behandlung von 100 bis 225 m³ Wasser bei einer Konzentration von 0,4 bzw. 0,2 mg/l Chlordioxid ausreicht, waren die Ergebnisse interessant:
Eine Weiterentwicklung der BWT Wassertechnik GmbH („Reaxan-Verfahren“) bietet die Möglichkeit, für Kupfer- und verzinkte Eisenwerkstoffe eine integrierte Konditionierung (Säure: „Antikorr“) von ortho- Phosphaten einzusetzen, die bei Anwesenheit von Härtebildnern als kathodische Inhibitoren wirken. Die Kupfer- bzw. Eisenabgabe an das Trinkwasser kann so nachhaltig reduziert werden.
Fazit
Basis für die Auswahl einer Desinfektionsmaßnahme muss eine umfangreiche Rohwasser- und Kontrollanalytik sein. Vor allem auf die „Korrosivität“ zum eingesetzten Werkstoff ist zu achten.
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Schlüsselwörter : Beeinträchtigung Chlor Chlordioxid Desinfektion Desinfektionskapazität Korrosion Korrosionswahrscheinlichkeit metallische Werkstoffe Trinkwasser Trinkwassersystem
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