Katholisches Klinikum Mainz: Wireless am Krankenbett

  • Prof. Dr. Achim Heintz, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie am kkm, (r.) zeigt Richard Patzke (Mitte), Vorsitzender der Alexander Karl-Stiftung, den neuen mobilen Visitenwagen und freut sich mit Michael Osypka, dem Geschäftsführer des kkm.Prof. Dr. Achim Heintz, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie am kkm, (r.) zeigt Richard Patzke (Mitte), Vorsitzender der Alexander Karl-Stiftung, den neuen mobilen Visitenwagen und freut sich mit Michael Osypka, dem Geschäftsführer des kkm.

Dank der großzügigen Spende der Alexander Karl -Stiftung von 200.000 € kann das Katholische Klinikum Mainz (kkm) seine IT-Infrastruktur vorzeitig ausbauen.

Mit der Spende startet als Erstes das Pilotprojekt der „digitalen Visite“. Patienten und Ärzte profitieren dabei gleichermaßen. Administrativ-organisatorische Prozesse, wie die mobile Einsicht in alle vorhandenen Befunde sowie der Datenschutz werden verbessert, die Patientensicherheit wird erhöht und die Ausbildung von Studierenden verbessert. Ärzte und Pflegepersonal haben mehr Zeit für das persönliche Gespräch und den Austausch mit Angehörigen. So wird neben der Patientensicherheit auch die Versorgungsqualität und der Service im kkm weiter verbessert. Eine Umsetzung des Projektes erfolgt beginnend in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Die übrigen Kliniken im kkm werden nach und nach angeschlossen. Ein flächendeckender Einsatz soll im Zuge der Umsetzung des Zukunftskonzeptes kkm 2025 möglich sein.

Mobile Visite läuft an

Das Katholische Klinikum Mainz (kkm) hat es sich zum Ziel gesetzt, das Krankenhaus in der patientenorientierten Betreuung deutlich weiter zu entwickeln. So ist u.a. eine mobile Visite, bei der sämtliche Patientendaten, alle Befunde und Röntgenbilder unabhängig von Zeit und Ort abrufbar sind, eine wichtige Neuerung.  Die Aktensuche entfällt, Übertragungsfehler werden vermieden und die Patientensicherheit wird erhöht. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit für ein persönliches Gespräch mit dem Patienten und Angehörigen. Studierende haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit unmittelbar die Patientengeschichte medial am Bett bei der Visite mit zu verfolgen.

Um die technischen Grundvoraussetzungen für diese mobile, digitale Visite zu schaffen, etabliert das Katholische Klinikum Mainz schrittweise ein WLAN. Das Pilotprojekt wurde im Juli mit  Medical PC’s und Visitenwägen erfolgreich gestartet. Für die endgültige Realisierung werden dann 36 Medical PCs und 21 spezielle Visitenwägen benötigt. 15 weitere und bereits im kkm vorhandene Visitenwägen werden umgerüstet. Des Weiteren werden im Krankenhausinformationssystem zwei neue Module eingeführt: die elektronische Fieberkurve sowie die Pflegedokumentation.

Die Investitionskosten der genannten EDV-Module, der Medical PCs und der Visitenwägen belaufen sich auf ca. 200.000 €.

Die Fülle an Informationen, die bei einem Krankenhausaufenthalt entsteht, ist heute immens hoch. Es ist daher unerlässlich, diese kontinuierlich und ressourcenschonend zu dokumentieren“, erläutert der Chefarzt der Klinik für  Allgemein- und Viszeralchirurgie am kkm Prof. Dr. Achim Heintz. „Diese wichtigen Informationen müssen für Ärzte und Pflegekräfte zu jederzeit und überall übersichtlich und vollständig abrufbar sein. Doch das zu gewährleisten ist auf dem bisher üblichen Patientenakte auf Papier eine große Herausforderung für alle Beschäftigten gewesen“, so Prof. Heintz abschließend.

Patienten stehen im Vordergrund

„Unser Anspruch als Katholisches Klinikum Mainz ist es, Patienten noch mehr zu geben als Menschlichkeit und Kompetenz. Wir wollen in allen Bereichen einen nachhaltigen Service bei einer hohen Versorgungsqualität anbieten. Die Sicherheit eines jeden Patienten steht dabei stets im Vordergrund“ ergänzt der Geschäftsführer des kkm, Michael Osypka. „Daher haben wir uns im Zuge unseres Zukunftsprojektes „kkm 2025“ aktiv dafür entschieden auch die Themen Informationstechnologie und Kommunikation voranzutreiben. Die Einführung der mobilen Visite mit dem Ausbau des WLAN war somit ein logischer Schritt. Gleichzeitig sparen wir Papier und schonen die Umwelt. Wir sind daher der Alexander Karl-Stiftung sehr dankbar, dass Sie uns hierbei unterstützt“, so Osypka abschließend.

„Wir können stolz darauf sein, dass wir so leistungsfähige Kliniken in Mainz haben. Forschung und technische Weiterentwicklung sind jedoch nicht möglich ohne kontinuierliche Investitionen. Deshalb ist das Engagement auch von privater Seite so wichtig und die Alexander Karl-Stiftung hat seit ihrer Einrichtung im Jahr 2000 Forschungsvorhaben verschiedener Wissenschaftsbereiche unterstützt. Jeder Euro hilft: Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Unterstützer der herausragenden Arbeit und Forschung des kkm finden würden", ergänzt Richard Patzke, der Vorsitzende der Alexander Karl Stiftung.

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Katholisches Klinikum Mainz


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