Bayer präsentiert neue Daten aus der ophthalmologischen Forschung auf EURETINA 2017

17. Kongress der European Society of Retina Specialists (EURETINA)

Zur weltweit marktführenden Behandlungsoption mit EYLEA (Aflibercept-Injektionslösung ins Auge) werden auf dem bevorstehenden Kongress der European Society of Retina Specialists (EURETINA) 2017 mehr als 50 Präsentationen über die neuesten Forschungsergebnisse vorgestellt.

Der Kongress findet vom 7. bis 10. September 2017 in Barcelona, Spanien, statt. Sieben Vorträge mit Daten Bayer-gesponserter Studien zu Aflibercept zeigen das Engagement von Bayer für die Behandlung verschiedener, chronischer Augenkrankheiten, darunter die feuchte altersabhängige Makuladegeneration (feuchte AMD/nAMD), die polypoidale choroidale Vaskulopathie (PCV, eine Subform der feuchten AMD) und die Behandlung einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems. Zusätzlich zeigen mehr als 40 Abstracts, von unabhängigen Forschern eingereicht, das immer weiter steigende wissenschaftliche Interesse an Aflibercept und seinem potenziellen Nutzen für Patienten in verschiedenen Indikationen.

Insbesondere Daten der ALTAIR Treat and Extend-Studie tragen zur wachsenden Evidenz für die proaktive Anwendung dieser weltweit marktführenden Therapie bei. Die klinische Phase-IV-Studie ALTAIR untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Aflibercept in japanischen Patienten mit feuchter AMD mit zwei unterschiedlichen Ansätzen eines Treat and Extend (T&E) Dosierungsschemas, das in dieser Dosierungsform im ersten Jahr außerhalb Japans noch nicht zugelassen ist. Teilnehmer der Studie erhielten über drei Monate je eine Injektion pro Monat mit Aflibercept und acht Wochen später eine weitere Injektion. Nach insgesamt 16 Wochen wurden die Patienten 1:1 randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. In der einen Gruppe wurde das Behandlungsintervall in Schritten um vier und in der anderen Gruppe um zwei Wochen verlängert. Innerhalb des T&E Schemas betrug nach diesem Zeitpunkt das zugelassene minimale Behandlungsintervall acht Wochen und das maximale Behandlungsintervall 16 Wochen. Der primäre Endpunkt war die durchschnittliche Verbesserung der Sehschärfe (best corrected visual acuity, BCVA) vom Ausgangswert bis Woche 52.

Im Vergleich war die durchschnittliche Veränderung der BCVA im Studienarm mit der vierwöchigen Intervallverlängerung der im Studienarm mit zweiwöchiger Intervallverlängerung nicht unterlegen - die Gruppen zeigten eine Verbesserung von 8,4 vs.

9,0 Buchstaben auf der ETDRS-Tafel, einem Standard-Instrument zur Bestimmung der Sehschärfe. Dies ist gleichbedeutend mit einem Gewinn von fast zwei Reihen auf der Snellen-Tafel, der üblicherweise bei Augenuntersuchungen verwendeten Sehprobentafel.

Die neuen Daten aus Japan bestätigten das Potenzial für verlängerte Behandlungsintervalle mit Aflibercept. Ein großer Patientenanteil aus beiden Behandlungsarmen war nach der letzten Untersuchung (nach der 52. Studienwoche) einem Behandlungsintervall von 12 Wochen oder länger zugeteilt.

Die Ergebnisse spiegeln einen stabilen anatomischen und morphologischen Status zum letzten regulären Untersuchungszeitpunkt des Patienten wider. Auf dieser Basis teilten die Studienleiter 57% der Patienten einem geplanten Behandlungsintervall von 12 Wochen oder mehr zu.

Die Anzahl der unter der Therapie aufgetretenen unerwünschten okulären Ereignisse (ocular treatment-emergent adverse events, okuläre TEAEs) war ähnlich hoch in der Gruppe mit Intervallverlängerungen um vier Wochen und der Gruppe mit Intervallverlängerungen um zwei Wochen (15,4% vs. 11,3%). Die häufigsten okulären TEAEs waren Bindehautblutungen (5,7% vs. 2,4%).

Zurzeit läuft eine weitere Phase-IV-Studie (ARIES) mit Aflibercept und einem T&E Dosierungsschema. Sie könnte weitere Evidenz für eine Verlängerung der Behandlungsintervalle über acht Wochen hinaus bereits im ersten Behandlungsjahr liefern. Die ersten Ergebnisse werden im Jahr 2018 erwartet.
 

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51368 Leverkusen

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