IT & Kommunikation

Cyber-Bedrohung „Ransomware“

Versicherer helfen, das Risiko für Gesundheitseinrichtungen zu reduzieren

15.06.2022 - Bei Cyber-Kriminalität ist in den letzten Jahren ein exponentieller Anstieg in Häufigkeit und Komplexität zu verzeichnen. Vor allem der Einsatz von „Ransomware“ hat dramatisch zugenommen. Daher ist die Risikominderung unverzichtbar. Der Versicherer kann hierbei eine entscheidende Rolle beim Management von Cyber-Risiken einnehmen.

Ransomware ist eine spezielle Art von Malware, die Daten und Systeme von Unternehmen verschlüsseln und unzugänglich machen kann. Nach Befall und Ausbreitung im System, was oftmals unbemerkt über Monate erfolgt, wird die Zahlung eines Lösegelds für die Entschlüsselung (Schlüssel-Codes) verlangt. Neuere Versionen von Ransomware fordern eine anfängliche Lösegeldzahlung innerhalb eines kurzen Zeitfensters. Bei Nichtzahlung wird gedroht, die Höhe der Forderung exponentiell ansteigen zu lassen und persönliche Daten (z. B. Unternehmensdaten oder Geschäftsgeheimnisse) im (Deep / Dark) Web zu veröffentlichen oder Geschäftspartner entsprechend zu kontaktieren. Dies bedeutet für die Unternehmen nicht nur hohe Kosten aufgrund von Betriebsunterbrechung und Wiederherstellung, sondern oft auch immense Reputationsrisiken!

Investition in Cyber-Sicherheit nötig

„Alleine 2020 haben  sich Lösegeldangriffe europaweit mehr als verdoppelt“, sagt Thorsten Breuer, Cyber Risk Manager bei Sham Deutschland – Gruppe Relyens. „Neben kompromittierten E-Mails ist ein unzureichendes Drittparteienmanagement Faktor ‚Nr. 1‘ für Cyber-Incidents. Dieser Anstieg wird durch die Corona-Pandemie und hybride Arbeitsmodelle zwischen Büro und Homeoffice weiter verschärft. Cyber-Schadensfälle werden sowohl aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, fehlender Kompentenz, unzureichender Strategien, personellen und prozessualen Ausstattungen, als auch wegen des ,Einfallsreichtums‘ krimineller Gruppen weiter zunehmen. Folglich ist es wichtig, dass Organisationen auf allen Ebenen in die Cyber-Sicherheit investieren. Versicherungsunternehmen werden Partner in der Cyber-Schutzlandschaft, indem sie in Kombination mit dem Versicherungsprodukt innovative Risikoprävention anbieten“, so Breuer weiter. 

So kann der Versicherer helfen

„Aus Versicherungs- und Beratungssicht ist es von entscheidender Bedeutung, die Sicherheitsniveaus aller Systeme auf ein gutes Level zu heben, zu monitoren, zu halten sowie sich eines Incident Response Dienstleisters zu versichern oder diesen selbst zu etabileren! Dieser garantiert Soforthilfe von ausgewiesenen Experten aus IT, Recht und PR. So erhält man fachkundige Expertise, die dabei hilft, rechtzeitig und korrekt handeln zu können und die Ausbreitung von Schäden zu vermeiden“, erklärt Breuer. Permanentes Monitoring, direkter Austausch und Protokollierung dient der Risikominderung, Vorbeugung und Abwehr von bösartigen Angriffen. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Der Kunde profitiert davon, dass seine IT-Systeme stabil Höchstleistungen erbringen, sowie im Fall der Fälle schnell bereinigt werden können. Seitens des Versicherers können etwaige Schäden zeitnah behoben und Entschädigungssummen geringer gehalten werden.

Heilwesenhaftpflichtversicherer, wie Sham – Gruppe Relyens, bieten ihren Kunden daher effiziente, individuelle Risikomanagementslösungen. Im Bereich der IT-Sicherheit beginnt alles mit einer eingehenden Analyse. Auf dieser Grundlage können Maßnahmen ergriffen werden, um das Risikoexposure zu reduzieren. Diese Lösungsprozesse, die Sham zusammen mit seinen Technologiepartnern anbietet, helfen nachweislich bei der Aufrechterhaltung von Patienten- und IT-Sicherheit. Die Einbindung und Schulung des Gesundheitspersonals in die Verfahrensprozesse des Risikomanagements erhöht zudem die Vorbeugung von Cyber-Risiken und reduziert diese effektiv.

Kontakt

Sham Niederlassung Deutschland

Königswall 22
44137 Dortmund

+49 231 534013 0

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