16.09.2010
ProdukteHygiene

Gezielter Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Die unsachgerechte Aufbereitung transvaginaler Ultraschallsonden ist oft verantwortlich für die Übertragung von Papillomvirusinfektionen. Sie sind verantwortlich für den gefährlichen Gebärmutterhalskrebs.

Um dies zu vermeiden, muss bei der Anwendung transvaginaler Sonden nach Empfehlung der Fachkreise eine Schutzhülle (z.B. Microtek Ultracover) verwendet werden und die Sonde nach Entfernen derselben einer Desinfektionsmaßnahme mit umfassender Wirksamkeit unterzogen werden.

Die meisten dieser Sonden lassen sich allerdings nur bis zu einer bestimmten Markierung in ein Desinfektionsbad eintauchen, sodass die Desinfektionsleistung bei dieser Methode nicht für das ganze Gerät zu gewährleisten ist. Zudem ist die Anwendung im Tauchbad manchmal im Praxis¬alltag sehr aufwendig.

Eine sinnvolle, den Anforderungen des RKI entsprechende und praktische Lösung entwickelte Ecolab mit den neuen vorgetränkten viruziden Desinfektionstüchern Sani-Cloth Active. Damit lässt sich die komplette Desinfektion der gesamten Ultraschallsonde erreichen.

Als gefährliche Erreger im Rahmen der Anwendung von transvaginalen Sonden ist die Gruppe der Papovaviren, da es hierbei ein sehr hohes Übertragungsrisiko gibt. Die wohl bekanntesten Viren dieser Familie sind die Humanen Papillomviren (HPV, auch Papillomaviren), die für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht werden. Der Begriff Papovaviren ist der Kunstbegriff für eine Virusfamilie, die aus den drei Unterfamilien Papillomviren, Polyomaviren (SV40) und vakuolisierende Viren besteht.

Als für die Virusfamilie repräsentativer Prüfvirus wurde bereits in der ersten Richtlinie der DVV vor fast 30 Jahren das Simianvirus 40 (SV40), das zu den Polyomaviren gehört, ausgewählt. Es ist im Gegensatz zu den anderen Viren der Familie züchtbar und damit für Desinfektionsmitteluntersuchungen verwendbar. Der Hauptvorteil als Prüfvirus besteht darin, dass Simianvirus 40 als Modell für die Papillomviren und damit für ca. 70 Humane Papillomviren (HPV-1 bis HPV-70), von denen einige für Tumoren des Menschen verantwortlich sind (vor allem für den Gebärmutterhalskrebs, das Peniscarzinom, für Larynxcarzinome und (maligne) Darmpapillome).

Da SV40 im Tierversuch in der Lage ist, Krebs zu erzeugen, wurde es auch zum Modell für krebserzeugende Viren des Menschen gemacht.

Polyomaviren selber (und vakuolisierende Viren) sind zwar als Krankheitserreger beim Menschen selten, Papillomvirusinfektionen sind dagegen wohl die häufigste Virusinfektion in Deutschland. Die überwiegenden Papillomvirus-Typen machen nur gutartige Tumoren (Warzen und die Condylome), manchmal aber auch bösartige metastasierende Tumoren.

Die konsequente Anwendung von Microtek Ultracover und Sani-Cloth Active bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Anzahl der Infektionen durch Papillomviren und das damit verbundene Risiko des Gebärmutterhalskrebses signifikant zu reduzieren.

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