01.12.2014
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100. RSNA-Kongress in Chicago gestartet

  • RSNA-Präsident N. Reed Dunnick, M.D. schlug in seiner Eröffnungsrede den Bogen über herausragende Fortschritte in der diagnostischen und therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen und ihren Wert für Patienten hin zu den vielversprechenden Perspektiven RSNA-Präsident N. Reed Dunnick, M.D. schlug in seiner Eröffnungsrede den Bogen über herausragende Fortschritte in der diagnostischen und therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen und ihren Wert für Patienten hin zu den vielversprechenden Perspektiven
  • RSNA-Präsident N. Reed Dunnick, M.D. schlug in seiner Eröffnungsrede den Bogen über herausragende Fortschritte in der diagnostischen und therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen und ihren Wert für Patienten hin zu den vielversprechenden Perspektiven
  • Gerätetechnik und Software sind Voraussetzungen für den Fortschritt in der Radiologie: feierliche Eröffnung der Industrieausstellung am Sonntag
  • Wissen für die Routine, Information über neueste Methoden und Technologien: Die hundertste Ausgabe des Kongresses startete am sonnigen Sonntagmorgen

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Conrad Wilhelm Röntgen 1895 erforschen radiologisch tätige Mediziner die Einsatzmöglichkeiten der Strahlen. Die Leistungen der radiologischen Community würdigte in seiner Eröffnungs-Keynote am Sonntag der Präsident der RSNA.

Fünf radiologisch arbeitende Ärzte trafen sich 20 Jahre nach Röntgens Entdeckung in einem Hotel in Chicago - und legten das Fundament für die Western Roentgen Ray Society. Aus ihr entstand die Radiological Society of North America (RSNA), die die Fortentwicklung der Anwendung der Röntgenstrahlen in Diagnostik und Therapie mit geprägt hat, und aus dem Meeting entwickelte sich der Jahreskongress der Gesellschaft. Er ist heute die weltweit größte Veranstaltung in der Medizin. Die hundertste Ausgabe des Kongresses eröffnete an einem sonnigen Sonntagmorgen der RSNA-Präsident N. Reed Dunnick, M.D. Er schlug dabei den Bogen über herausragende Fortschritte in der diagnostischen und therapeutischen Anwendung der Strahlen und ihren Wert für Patienten hin zu den vielversprechenden Perspektiven etwa der molekularen Bildgebung.

„Reflect on the Past, Prepare for the Future"

Die Aufgaben der Fachgesellschaft zur Zeit dieses Jubiläums, so der Präsident, bestehen darin, einerseits dem heute praktizierenden Radiologen die Kompetenz für bestmögliche Arbeit im Alltag an die Hand zu geben und zum anderen die nächste Generation von Forschern zu fördern. Dabei stärken eine intensivere Interaktion mit den Patienten und die vermehrte Kommunikation mit den Klinikern die Position der Disziplin. Ferner ist „die Zeit reif dafür", so Dr. Dunnick, „dass die Community der Radiologen ihre Selbstverpflichtung zur Forschung mit neuer Energie anpackt".

Beispiel für aktuelle Forschung

In seinem Vortrag beschrieb Francis S. Collins, M.D., Ph.D. aktuelle Forschungsinitiativen in der Radiologie: Das groß angelegte BRAIN-Projekt mit Neurobildgebung als Grundlage wird neue Einblicke in das Funktionieren des menschlichen Gehirns und in pathologische Erscheinung wie Alzheimer ermöglichen. Eine Datenbank, die Bild- und genetische Daten zusammenbringt, soll laut dem Direktor der National Institutes of Health dabei maßgebliche Unterstützung liefern.

Wichtige Rolle der Industrie

Radiologen haben gute Ideen, aber die Industrie muss die Aufgabe erfüllen, daraus funktionierende Produkte zu entwickeln und zu verkaufen.

Nur so wird der Fortschritt für die Disziplin möglich: Mit diesen Worten eröffnete Dr. Dunnick am Sonntag die Industrieausstellung. Dabei machten es die RSNA-Organisatoren den Chinesen nach ... VIPs aus herausragenden Ausstellerunternehmen wurden vorgestellt, Kanonen schossen Luftschlangen.

„Teach and learn"

Noch bis zum Donnerstag erfahren Radiologen auf dem RSNA-Kongress, mit welchen Methoden und welchen Geräten bzw. unterstützenden Softwarelösungen sie ihre Arbeit künftig noch präziser und effizienter gestalten können. Sie müssen sich dafür wärmer anziehen: am Sonntagmittag ist in Chicago eine Kaltfront eingetroffen. Die Kongressteilnehmer werden jedoch weder im Vortragssaal noch beim informellen Gespräch im Steakrestaurant frieren müssen.

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