Gesundheitspolitik

9. Fachtagung Gefährliche Stoffe im Gesundheitswesen

Die Pandemie und ihre Folgen – Infektiöse Stoffe – Gefahrstoffe

30.08.2021 - Die 9. Fachtagung Gefährliche Stoffe im Gesundheitswesen (GSiG) findet vom 8. bis 9. November in Hamburg statt.

 „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“: Wohl noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik waren die Beschäftigten im Gesundheitswesen von jetzt auf gleich so massiven Infektionsgefahren und einem so großen Stresstest ausgesetzt.

Wo stehen das Gefahrstoffmanagement und die arbeitsmedizinische Vorsorge im Gesundheitswesen aktuell? Was können Krankenhäuser und Betriebe tun, um ihr Personal möglichst umfassend vor den Gefahren zu schützen? Wie können wir sicherstellen, dass nicht nur die hochinfektiösen Materialien und Abfallberge, sondern auch die vielen anderen gefährlichen Stoffe von A bis Z sicher und beanstandungsfrei transportiert und entsorgt werden?

Interessierte bekommen kompetente Antworten auf der 9. Fachtagung Gefährliche Stoffe im Gesundheitswesen am 8. und 9. November 2021 in Hamburg im Marriott Hotel in der ABC-Straße.

Das Seminar läuft in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und wird unterstützt von etablierten und namhaften Kooperationspartnern: Medifly (medizinischer  Drohnentransport), EONOVA (steht für Beratungswesen, Gestellung von Abfall- und Gefahrgutbeauftragten und Handling ganzheitlichen Abfallmanagements), REMONDIS Medison (Spezialist für die Entsorgung von grafischen und medizinischen Abfällen), G Box (Verpackungen für den Probenversand, für Kühltransporte und für die Entsorgung infektiöser Abfälle, außerdem individuelle Verpackungskonzepte für spezielle Anforderungen), DENIOS (Spezialist für Gefahrstofflagertechnik, betrieblichen Umweltschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz) und nicht zuletzt Süsse Labortechnik (Partner für Labor- und Klinikbedarf).

Seminarteilnehmer bekommen wertvollen und aktuellen Wissens-Input über die Sicherheit im Labor, über gefährliche Abfälle, über sicheren Probentransport und vieles mehr. Sie erfahren außerdem, was wir aus der Pandemie lernen und ableiten können. Ein kurzer Blick in das Programm macht neugierig und zeigt, dass sich die zwei Tage Seminarbesuch lohnen:

  • Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: "Lessons learnt – Konsequenzen für Hygiene und Arbeitsschutz", Prof. Dr. Martin Exner, Präsident der DGKH Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, des Univ. Klinikums Bonn
  • Sicherheit im Labor: Umgang mit gefährlichen Stoffen und Krankheitserregern in Laboren, Dr. Toni Rieger (PhD), Biorisk Manager, BNITM - Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg
  • Die andere Seite der Pandemie: Wie steigende und veränderte Abfallaufkommen bewältigt werden können, Heiko Schlüter, Gefahrgutbeauftragter, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg
  • Umgang mit Biostoffen und Gefahrstoffen: Von der Gefährdungsbeurteilung bis hin zur Organisation der Erfassung, Dipl. Chem. Sven Gerber, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg
  • Transport ansteckungsgefährlicher Stoffe im Straßenverkehr Klasse 6.2: Veränderungen der Abläufe im Zusammenhang mit der Pandemie, Thomas Strigel,  Gefahrgutbeauftragter, ProSafeCon GmbH, Düsseldorf
  • Transport von medizinischem Material mittels Drohnen: Erfahrungen und Erkenntnisse aus einem Hamburger Pilotprojekt, Sabrina John, Geschäftsführerin GLVI Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik, Hamburg
  • Warum Gefahrgut manchmal nicht abhebt: Was Versender über die Prozesse der Airlines wissen sollten und welche Fehler vermieden werden können, Sylvia Gadomski, Gefahrgutbeauftragte und LBA-zertifizierte Ausbilderin, DG-ELFS, Köln
  • Best Practise: Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe: 7 Schritte der Gefährdungsbeurteilung anhand eines Beispiels aus der betrieblichen Praxis, Dr. rer. nat. André Heinemann, Referent für Gefahrstoffe & Toxikologie, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Köln
  • Von der Gefährdungsbeurteilung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge: Psychische und physische Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz, Prof. Dr. med. Volker Harth, Direktor Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Hamburg
  • Lagerung gefährlicher Stoffe: Umsetzung der TRGS 510 in die betriebliche Praxis Dr. rer. nat. André Heinemann, Referent für Gefahrstoffe & Toxikologie, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Köln
  • Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Leitfaden für ein Arbeitsschutz-Managementsystem, Dipl. Ing. Jürgen Knopp, Geschäftsführer QUMsult, Freiburg)
  • Gefahrstoffmanagement und Compliance: Wie Sie im Dschungel unterschiedlicher gesetzlicher Anforderungen den Überblick nicht verlieren und rechtskonform handeln. Dipl. Chem. Sven Gerber, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg
  • Schutz vor Strahlung und Radioaktivität: Maßnahmen und Konzepte für die Sicherheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen, Dipl. Biochem. Dagmara Nelson, Strahlenschutzbevollmächtigte, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg

Hochkarätige Referenten und Referentinnen liefern den Teilnehmern jede Menge „Best Practice“-Know-how für die praktische Arbeit und ermöglichen anregende Blicke über den eigenen Tellerrand. Dazu kommen der intensive Erfahrungsaustausch und das Networking mit den Vortragenden, Kolleginnen und Kollegen.

Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Der Frühbucherrabatt von 10 % gilt noch bis 13. September 2021. Dieses Seminar ist vom VDSI als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt. Die Teilnahme wird mit drei VDSI-Punkten „Arbeitsschutz“ und einem Punkt „Gesundheitsschutz“ „belohnt“.

 

Kontakt

ecomed-Storck GmbH

Justus-von-Liebig-Str. 1
86899 Landsberg

08191 125 -309
08191 125 -526

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