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AMEOS stellt Mitarbeitenden das Konzept für die Klinika im Salzlandkreis vor

02.04.2012 -

Die AMEOS Gruppe hat sich heute im Rahmen der Mitarbeiterversammlungen in Aschersleben, Bernburg und Schönebeck den neuen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt und ihre Zukunftspläne für die vier Gesundheitsstandorte ausführlich präsentiert.

Im Mittelpunkt stand insbesondere die langfristige Verankerung aller vier Krankenhäuser, die auch den Wiederaufbau einer stationären Versorgung in Staßfurt beinhaltet. Mit der Übernahme der Krankenhäuser im Salzlandkreis wächst die AMEOS Gruppe um rund 1600 Mitarbeitende und etwa 1050 Betten und ist mit neu 7 Standorten auch in Sachsen-Anhalt Marktführer. Die Übernahme der Salzlandklinika ist die grösste Krankenhausprivatisierung seit etwa drei Jahren.

"Wir möchten mit den Krankenhäusern im Salzlandkreis eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung in der Region bieten. Dafür braucht es die vier Eckpfeiler in Aschersleben, Bernburg, Schönebeck und Stassfurt, die als eigenständige Gesundheitsstandorte im Verbund eng zusammenarbeiten", sagt Dr. Axel Paeger, Vorsitzender des Vorstandes der AMEOS Gruppe. Auf diesem Weg sollen die bestehenden medizinischen und pflegerischen Angebote erhalten bleiben und neue aufgebaut werden. Das dient letztlich der langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze. AMEOS schließt betriebsbedingte Kündigungen für drei Jahre aus, wenn bis Ende 2012 die Wiedereinführung der 35-Stunden-Woche an allen Standorten vereinbart werden kann.

Im Klinikum Aschersleben plant AMEOS den Aufbau eines Zentrums für Familiengesundheit. In diesem Gebiet verfügt das Unternehmen bereits über große Kompetenz. "Im AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt verfügen wir in diesem Bereich über langjährige Erfahrung. Unser Frau-Mutter-Kind-Zentrum ist überregional ein großer Anziehungspunkt", sagt Prof. Klaus Begall, Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums St. Salvator Halberstadt. Weiter soll im Klinikum Aschersleben ein Zentrum für Viszeralchirurgie entstehen. Das Medizinische Konzept sieht zudem den Ausbau der Unfallchirurgie sowie die Wiederbelebung der Thoraxchirurgie vor.

Im Klinikum Bernburg ist ein Ausbau des gastroenterologischen Schwerpunkts (Magen/Darmerkrankungen) vorgesehen. Um die Kompetenz in den Bereichen der Chirurgie und Neurologie weiter zu spezialisieren, soll in Bernburg ein Rückenzentrum aufgebaut werden. Mit dem Ausbau der Neurologie wird die Zertifizierung als Schlaganfall-Einheit - einer so genannten Stroke Unit - angestrebt.

Im Klinikum Schönebeck ist die Integration der Abteilung für Innere Medizin in Bad Salzelmen am Standort Köthener Strasse geplant. Dort sieht das Konzept einen Ersatzneubau vor, in dem auch die Notfallambulanz untergebracht wird. Der Ausbau der kardiologischen Kompetenz ist mit dem Aufbau eines Linksherzkatheters und einer Brustschmerz-Einheit - einer so genannten Chest Pain Unit - verbunden.

Nach über einem Jahr ohne stationäres Angebot soll das Klinikum Staßfurt mit dem AMEOS Konzept wieder eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung der Region spielen. Die Umsetzung dieses AMEOS Vorhabens ist durch die unsägliche Verzögerung des Verkaufsprozesses um fast ein halbes Jahr schwieriger geworden. Doch „nach einer Zeit der Sichtung und der Neugestaltung soll das Krankenhaus den Einwohnern der Salzstadt und des ganzen Kreises wieder zur Verfügung stehen", so Dr. John Näthke, neuer Krankenhausdirektor des Hauses. Durch den Ausbau der internistisch-geriatrischen Versorgung wird ein medizinischer Schwerpunkt geschaffen, mit dem sich das Krankenhaus in Staßfurt als Kompetenzzentrum weit über die Grenzen der Stadt hinaus etablieren möchte.

Um die zahlreichen Weiterentwicklungsmaßnahmen umsetzen zu können, werden in den nächsten 20 Jahren hohe Summen in die Infrastruktur der vier Standorte investiert. Neben dem finanziellen Engagement führt der Weg zum Erfolg über den Einsatz aller Mitarbeitenden. Diese werden in den nächsten zwei Jahrzehnten mit über 40 Mio. € gefördert. "Wir zeigen den Weg in eine langfristige Zukunft auf; entscheidend ist jedoch auch, dass alle Mitarbeitenden ihren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg leisten und den Weg gemeinsam gehen. Den Neuanfang sehen wir als große Chance und freuen uns darauf, die Gesundheitsversorgung im Salzlandkreis zusammen mit den Mitarbeitenden weiterzuentwickeln.", sagt Dr. Axel Paeger, Vorsitzender des Vorstandes der AMEOS Gruppe.

Nach den Mitarbeiterversammlungen startet nun die Integration der Klinika in die AMEOS Gruppe. Dazu werden für die verschiedenen Fachbereiche Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Mitarbeitenden der Klinika sich einbringen und den Entwicklungsprozess aktiv mitgestalten können. "In den Fachbereichen stehen jeweils Mitarbeitende der AMEOS Zentrale sowie der AMEOS Einrichtungen den Mitarbeitenden der Klinika zur Seite. Dadurch werden sowohl die Anforderungen der Gruppe als auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden im Salzlandkreis berücksichtigt", beschreibt Kai Firneisen, Leiter Integrationsmanagement und Regionalentwicklung im Salzlandkreis die kommenden Wochen.

 

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