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Asklepios durchkreuzt Bestrebungen von Fresenius zum Erwerb der Rhön-Klinikum AG

Übernahmeschlacht oder taktischer Winkelzug?

28.06.2012 -

Die Asklepios Kliniken haben gestern überraschend mitgeteilt, dass sie die Schwellen von drei sowie fünf Prozent der Stimmrechte an der Rhön-Klinikum AG überschritten habe. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 5,01%. Dies entspricht mehr als 6,9 Millionen Stimmen. Asklepios erklärte, dass es sich als Familienunternehmen langfristig orientiere und sich hinsichtlich der Rhön Kliniken alle Gestaltungsmöglichkeiten offen halten möchte.

Zeitlich fällt diese Mitteilung mit dem Ablauf der Annahmefrist für das Angebot von Fresenius an die Aktionäre der Rhön Klinikum AG zusammen. Fresenius hat den Aktionären 22,50 € in bar je Aktie zum Stichtag 27. Juli 2012 geboten. Ebenfalls gestern hat Fresenius den Erwerb von 5 Millionen Aktien der Rhön-Klinikum AG, entsprechend einem Anteil von 3,6% des Grundkapitals von Rhön, mitgeteilt. Das Unternehmen erklärte, dass es mit diesem Schritt das laufende Übernahmeangebot für die Aktien der Rhön-Klinikum AG unterstützen wolle.

Als Reaktion auf die Mitteilung von Asklepios verlor die Aktie von Fresenius zwischenzeitlich fast 5% und ging mit einem Minus von rund 3,6% aus dem Handel. Zum heutigen Börsenstart zeigte sich das Papier wieder leicht erholt. Mit einem Minus von zwischenzeitlich 19% fiel der Verlust bei der Aktie der Rhön-Klinikum AG noch deutlicher aus.

 

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