19.02.2020
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Asklepios Paulinen Klinik: Andrea May ist neue Chefärztin

Sie übernimmt die Leitung der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie und Pneumologie und kommt mit ihrem Team

Mitte Februar hat Prof. Dr. Andrea May als Chefärztin die Leitung der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie und Pneumologie an der Asklepios Paulinen Klinik (APK) übernommen. Die 54-jährige Fachärztin kommt vom Sana-Klinikum Offenbach. Hier leitete sie zuletzt als Chefärztin den Bereich Gastroenterologie, Hämato-Onkologie und Pneumologie. Zusammen mit Prof. May wechselt ihr mehrköpfiges Team an die APK. Prof. May tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Tischbirek an, der 16 Jahre das Zentrum für Innere und Geriatrische Medizin geleitet hat und nun in Ruhestand geht.

Mit Prof. May kommt eine national und international anerkannte Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie an die APK. Nach dem Studium der Humanmedizin und anschließender Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen erfolgte dort auch die Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin. Anschließend habilitierte sich May an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität. Es erfolgte die Anerkennung als Fachärztin für Gastroenterologie und die Berufung auf eine Professur im Bereich Endoskopie am Mainzer Universitätsklinikum. Von 2014 an war May Stellvertretende Klinikdirektorin und Bereichsleiterin Gastroenterologie am Sana-Klinikum Offenbach. Von 2018 an leitete May dort als Chefärztin den Bereich Gastroenterologie, Hämato-Onkologie und Pneumologie.

Prof. May bringt außergewöhnlich große Erfahrung in den Bereichen der endoskopischen Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der damit verbundenen Organe mit. „Die technischen Verbesserungen erlauben große diagnostische Fortschritte, weil wir durch die hervorragende Bild-Auflösung immer mehr sehen können. Der zweite Schwerpunkt ist neben der Diagnose die operative Endoskopie. Das bedeutet, wir können mit Hilfe des Endoskops viele Erkrankungen minimal-invasiv heilen oder verbessern, ohne dass im klassischen Sinne chirurgisch operiert werden muss“, sagt Prof. May. So werden die Patienten bei endoskopischen Eingriffen weniger als bei der herkömmlichen Chirurgie belastet, da natürliche Körperöffnungen wie Mund und After genutzt werden, um in den eigentlichen Behandlungsbereich vorzudringen.

Auch das Infektionsrisiko reduziert sich deutlich. Daher haben Patienten, die so operiert werden, oft weniger Schmerzen und werden schneller wieder gesund.

Eingespieltes Team von Anfang an mit dabei - Ausbau des Zentrums für Innere Medizin geplant
Mit Prof. May kommt ihr mehrköpfiges Spezialisten-Team vom Sana-Klinikum Offenbach an die APK. So ist die optimale Behandlung der Patienten an der APK von Anfang an sichergestellt. Umfangreiche Umbaumaßnahmen erweitern die Diagnose- und Behandlungskapazitäten in der Endoskopie und garantieren die schnelle und sichere Behandlung von mehr Patienten.

Zukünftig wird das Zentrum für Innere Medizin zwei Schwerpunktbereiche unter einem Dach vereinen. Ein Bereich umfasst die Gastroenterologie (Verdauungserkrankungen, Diabetologie, Ernährungsmedizin), die Pneumologie (Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen) und die Hämatologie/Onkologie (Diagnostik und chemotherapeutische Behandlung bösartiger Erkrankungen der blutbildenden Organe und Lymphdrüsen).  Der zweite Bereich umfasst die Geriatrie und allgemeine Innere Medizin. So wird die interdisziplinäre Behandlung von Patienten ohne Reibungsverluste möglich. Darüber hinaus wird damit die breitgefächerte fachübergreifende Ausbildung junger Mediziner und Pflegekräfte sichergestellt.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Prof. May und ihrem Team anerkannte Spezialisten für unsere Klinik gewinnen konnten. So haben wir die Grundlagen für ein innovatives Zentrum für Innere Medizin geschaffen, das sich auf höchstem medizinischem Niveau bewegt und nach modernsten organisatorischen Erkenntnissen aufgestellt ist“, so unisono Asklepios Regionalgeschäftsführer Dr. Christian Höftberger und APK Geschäftsführer Norman Westphal.

 

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Asklepios Paulinen Klinik
Geisenheimer Str. 10
65197 Wiesbaden
Telefon: +49 611 847 0
Telefax: +49 611 847 2103

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