26.05.2011
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Asklepios startet planmäßig in das Geschäftsjahr

Asklepios hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011 Umsatzerlöse und Ergebnis weiter ausgebaut. Die Klinikgruppe erhöhte ihren Umsatz um +6,4% auf 596,4 Mio. € (Q1/2010: 560,6 Mio. €). Die Patientenzahl eines der größten privat geführten Krankenhausunternehmen in Deutschland legte um +2,9% auf mehr als 418.000 zu. Trotz struktureller Belastungen durch gesetzliche Rahmenbedingungen konnte das Konzernergebnis um +5,2% gesteigert werden.

Dr. Tobias Kaltenbach, Sprecher der Konzerngeschäftsführung, sagte: „Der Verlauf des ersten Quartals 2011 liegt im Rahmen unserer Erwartungen, obwohl die Krankenhausbranche durch die Vorgaben aus Berlin in diesem und nächstem Jahr auf der Entgeltseite Einschnitte hinnehmen muss. Unabhängig davon freuen wir uns natürlich über den fortdauernd zunehmenden Patientenzuspruch, der für uns die hohe Akzeptanz vor allem unserer qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungen in der Bevölkerung widerspiegelt."

Stephan Leonhard, Konzerngeschäftsführer und CFO ergänzt: „Wir haben bereits interne Maßnahmen als Antwort auf die Herausforderungen des Marktes ergriffen. Entsprechend sind wir zuversichtlich, dass diese ihre Wirkung entfalten und wir im weiteren Verlauf des Jahres unsere Ziele für 2011 erreichen. Wir sind zudem auf der bilanziellen Seite ausgezeichnet aufgestellt und damit unabhängig von der öffentlichen Haushaltslage, um weiter in den Ausbau unserer Kliniken zu investieren und Wachstumschancen zu nutzen."

Asklepios steigerte im ersten Quartal das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um +1,4% auf 51,2 Mio. € (Q1/2010: 50,5 Mio. €). Dies führte zusammen mit einem deutlich verbesserten Finanzergebnis durch Einsparungen bei den Kapitalkosten zu einem Anstieg des Konzernjahresüberschusses um +5,2% auf 26,1 Mio. € (Q1/2010: 24,8 Mio. €). Die Umsatzrendite beträgt aktuell 4,4%.

Hamburger Kliniken mit nachhaltig, stabiler Geschäftsentwicklung

Auch im ersten Quartal erwirtschafteten die Hamburger Asklepios Kliniken mit einem Umsatzwachstum von +4,7% und einer Erhöhung des EBITDA um +12,2% einen positiven Ergebnisbeitrag für den Gesamtkonzern. Die Klinikgruppe konnte zudem ihren operativen Netto-Cashflow deutlich um +11,7% auf 43,8 Mio.

€ (Q1/2010 39,2 Mio. €) ausbauen, der zu einem wesentlichen Teil für Investitionen eingesetzt wurde.

Zum Quartalsende belief sich die Nettoverschuldung auf 445,0 Mio. €, wovon 236,1 Mio. € auf nachrangiges Kapital entfielen. Ohne Berücksichtigung des Nachrangkapitals liegt der Verschuldungsgrad damit beim 0,9-fachen des EBITDA (per 31.12.2010: 0,9-fach). Damit verfügte Asklepios zum Quartalsende weiter über sehr solide Finanzstrukturen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,2%, einschließlich des nachrangigen Kapitals beläuft sich diese auf 42,7%. Liquide Mittel und ungenutzte Kreditlinien von mehr als 600 Mio. € bieten dem Konzern zudem ausreichende finanzielle Reserven für Wachstum und Investitionen.

Übernahmeangebot MediClin AG

Ende des ersten Quartals kündigte Asklepios ein öffentliches Übernahmeangebot für die MediClin AG an. Die bisherige Beteiligungshöhe belief sich auf rd. 26,5%. Durch den außerbörslichen Erwerb eines Pakets von 2 Mio. Aktien konnte der Anteil an der MediClin AG zum 31.03.2011 auf rd. 30,7% ausgebaut werden. Asklepios strebt mit dem vorliegenden Übernahmeangebot keine konkrete Mehrheitsbeteiligung an der MediClin AG an.

 

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Asklepios Kliniken GmbH
Rübenkamp 226
22307 Hamburg
Telefon: +49 40 18188266 96
Telefax: +49 40 18188266 99

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