10.10.2022 • News

Beispielhafter Umgang mit Bluttransfusionen am St.-Marienhospital Vechta

Das St.-Marienhospital Vechta ist für seinen beispielhaften Umgang mit Bluttransfusionen ausgezeichnet worden. Die Klinik erhielt für die weitere Forschungsarbeit auf der Intensivstation 10.000 Euro von der Akademie für Blut-Management.

Privat-Dozent Dr. Christian Hönemann und Doktorandin Macha Zuther freuen sich...
Privat-Dozent Dr. Christian Hönemann und Doktorandin Macha Zuther freuen sich über die Auszeichnung. Foto: St.-Marienhospital

„Wir sind sehr dankbar dafür und freuen uns über die Unterstützung“, sagt Privat-Dozent Dr. Christian Hönemann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und lntensivmedizin am St.-Marienhospital Vechta.

Mit der Auszeichnung wird unter anderem gewürdigt, dass Bluttransfusionen nur sehr vorsichtig verabreicht werden und dadurch die Patientensicherheit erhöht wird. „Wir bereiten unsere Patienten lieber vor der Operation gut vor“, so Chefarzt Dr. Peter Loermann (Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie): „Wir behandeln Blutarmut vor der Operation. Wenn genug Blut durch die Patienten gebildet wurde, dann planen wir die OP.“

Und Dr. Hönemann fügt hinzu: „Blut, das während der Operation abgesaugt wird, reinigen wir und geben es dem Patienten zurück.“ Der Chefarzt ist seit vielen Jahren für diese Techniken international bekannt und auch als Dozent zu diesem Thema gefragt.

Den Preis hatte Doktorandin Macha Zuther (23) auf dem Deutschen Gesundheitskongress in Berlin entgegengenommen und berichtete jetzt in einer öffentlichen Veranstaltung im Vechtaer Rathaus darüber. Zudem erläuterte sie ihre Erhebung zum Thema Blutarmut. Außerdem erläuterte Dr. Barbara Behrens im Rahmen der Veranstaltung, wie anhand des Blutbildes das frühzeitige Erkennen von bakteriellen Infektionen erfolgt. Dr. Hönemann ging auf die Vorteile des Blutmanagements ein.

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