17.11.2010
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Diakonie Kliniken erwerben Klinik Dr. Koch

  • Die Störche sind gelandet: Die Diakonie-Kliniken Kassel werden der größte Anbieter von Geburtshilfe in Nordhessen. Jens Wehmeyer (r.), GF der Diakonie-Kliniken Kassel Rolf Kliche (l.) ehem. GF der Klinik Dr. Koch, (Foto: Diako/nh)Die Störche sind gelandet: Die Diakonie-Kliniken Kassel werden der größte Anbieter von Geburtshilfe in Nordhessen. Jens Wehmeyer (r.), GF der Diakonie-Kliniken Kassel Rolf Kliche (l.) ehem. GF der Klinik Dr. Koch, (Foto: Diako/nh)

Mit der Zustimmung des Aufsichtsrats in seiner Sitzung am 16. November wurde das strategische Konzept für die Diakonie-Klinken beschlossen, nachdem bereits am 4. November der Kauf der Klinik Dr. Koch durch die Diakonie-Kliniken Kassel besiegelt worden war. Die Diakonie-Kliniken versprechen sich durch die Portfolio-Erweiterung bessere Chancen auf sinnvolles Wachstum. Man rechne damit, bald eine der größten Frauenkliniken Hessens entwickeln zu können. In einem Pressegespräch am Mittwoch, den 17. November, erläuterte Geschäftsführer Jens Wehmeyer den Betriebsübergang genauer. Zunächst solle sich für Mitarbeiter und Patienten wenig ändern.

Der Aufsichtsrat der Diakonie-Kliniken hat auf der Grundlage eines Beratungsprozesses ein medizinisches Konzept beschlossen, das folgende Eckpunkte vorsieht:

Neben der Geburtshilfe und Gynäkologie der Klinik Dr. Koch ist auch die Chirurgie der Klinik Dr. Koch für die Diakonie-Kliniken von großer Bedeutung. Die Gynäkologie und Geburtshilfe soll am Standort Klinik Dr. Koch konzentriert werden. Damit dies umgesetzt werden kann, muss der Kreissaal-Bereich von vier auf sechs Kreißsäle erweitert werden. Dies dauert etwas länger als eine Schwangerschaft.

Diese Konzentration der Frauenheilkunde soll auch im neuen Namen zum Ausdruck kommen: Die Klinik Dr. Koch wird zur „Frauenklinik Dr. Koch".
Wenn dies erfolgt ist, kann die Kardiologie vom Standort Burgfeld-Krankenhaus an den Standort Diakonissen-Krankenhaus verlagert werden. Damit sind die drei inneren Abteilungen Allgemeine Innere mit Angiologie, Gastroenterologie und Kardiologie an einem Standort zum Wohle der Patienten vereint.

Die Chirurgie am Standort Diakonissen-Krankenhaus soll ausgebaut werden , einerseits durch die Ernennung des neuen Chefarztes Dipl.-Med. Eberhard Gliesing, anderseits durch die Kooperation mit den bisherigen chirurgischen Belegärzten der Klinik Dr. Koch.

Die Integration beider Häuser soll weiter mit Augenmaß vorangetrieben werden. Wichtig sei, alle an Bord zu holen, die es betreffe, erklärt Wehmeyer. Ausführliche Informationen seien bereits an die direkt betroffenen Mitarbeiter in der Frauenheilkunde gegangen. In Mitarbeiterversammlungen werde weiter die Belegschaft über die Details informiert.

Für die Ausgestaltung im Einzelnen werden nun Projektgruppen installiert, die ihre Arbeit kurzfristig im Januar aufnehmen sollen.

Der bisherige Geschäftsführer der Klinik Dr. Koch, Rolf Kliche, wird aus persönlichen Gründen nicht weiter als Geschäftsführer in den Diakonie-Kliniken zur Verfügung stehen.

Über den Kaufpreis, der im unteren einstelligen Millionenbereich liegt, wurde mit den Verkäufern Stillschweigen vereinbart. Ein Darlehen zur anteiligen Finanzierung wird von dem christlichen Krankenhauskonzern AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt, der bereits 40 Prozent an den Diakonie-Klinken hält. AGAPLESION ist der größte christliche Verbund von Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen in Deutschland. In der Klinik Dr. Koch arbeiten rund 150, in den Diakonie-Kliniken etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Diakonie Kliniken Kassel
Herkulesstr. 34
34119 Kassel
Telefon: +49 561 1002 0

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