Gesundheitspolitik

DKG zu den Lohnforderungen von ver.di

10.02.2012 -

Zu den Lohnforderungen von ver.di für den öffentlichen Dienst erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

"Nach den Tarifabschlüssen für die Ärzte machen nunmehr auch die hohen Forderungen von ver.di mehr als deutlich, dass die Krankenhäuser von einer Personalkostenwelle geradezu überrollt werden. Durch die gesetzlichen Vergütungsbegrenzungen können die Krankenhäuser die Tarifsteigerungen nicht refinanzieren. Mit Preiszuwächsen um 1% können nicht Lohnzuwächse von 3% und mehr für 1 Mio. Beschäftigte bezahlt werden. Es droht eine Personalkostendeckungslücke von 1 Mrd.€. Das sind 20.000 Arbeitsplätze, die nicht finanziert werden können. Ohne Hilfe des Gesetzgebers wird die Tarifrunde 2012 für die Krankenhäuser zu einer Katastrophe.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft appelliert an die Regierungskoalition, den Kliniken die notwendigen Finanzierungshilfen bereitzustellen. Zu erinnern ist, dass die Krankenhäuser durch Kürzungen zugunsten der voll sanierten gesetzlichen Krankenversicherung 1 Mrd. € weniger zur Verfügung haben. Mittel die den Krankenhäusern fehlen, um sich selbst helfen zu können."

 

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