Personalia

Dr. Axel Sauerwald: neuer Chefarzt für Frauenheilkunde im St. Marien-Hospital in Düren

Patientinnen umfassend und ganzheitlich behandeln – für jede Lebensphase individuelle Betreuung

07.02.2018 -

Dr. Axel Sauerwald ist neuer Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Marien-Hospital. Der bisherige Chefarzt, Prof. Dr. Gerd Crombach möchte im Oktober diesen Jahres altersbedingt ausscheiden. Bis dahin arbeiten beide im Kollegialsystem zusammen.

Dr. Sauerwald: „Die bestehenden medizinischen und pflegerischen Kompetenzen bilden die beste Grundlage für eine positive weitere Entwicklung des Fachgebietes Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Düren. Wir werden das Brustzentrum weiter stärken und moderne Therapiekonzepte, insbesondere auch für die Behandlung von Senkungsleiden und Inkontinenz anbieten.“

Dr. Sauerwald ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und verfügt über die Schwerpunktanerkennungen „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“ sowie „Gynäkologische Onkologie“. Weiterhin hat er die Qualifizierung MIC II (minimal-invasive Chirurgie) der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Endoskopie und die Zertifizierung AGUB II der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion. Somit verfügt er über umfassende Erfahrungen in der gesamten operativen Gynäkologie.

„Wir freuen uns sehr, Herrn Dr. Sauerwald als neuen kompetenten Chefarztkollegen begrüßen zu dürfen“, sagt Dr. Bodo Müller, ärztlicher Direktor im St. Marien-Hospital. „Dr. Sauerwald ist ein versierter Experte in der operativen Gynäkologie, insbesondere in der Endoskopie, bei Brusterkrankungen und Genitalkrebs sowie in der Geburtshilfe“.

Dr. Sauerwald war davor seit 2012 Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie am Städtischen Krankenhaus in Düren. Zuvor war er leitender Oberarzt und Stellvertreter des damaligen Chefarztes der Frauenklinik im Krankenhaus Köln-Holweide. Tätigkeitsschwerpunkte waren dort die Urogynäkologie, minimal-invasive und onkologische Eingriffe sowie die allgemeine und Risikogeburtshilfe. Er war zudem mehrere Jahre Oberarzt und Leiter der Urogynäkologie in der Universitätsfrauenklinik Bonn. Im Klinikum Köln-Holweide sowie an der Universitätsfrauenklinik Aachen absolvierte er seine Assistenzarzttätigkeit, nachdem er an der Universität Bochum Medizin studierte.

Dr. Sauerwald ist von Beginn an für den stationären Bereich der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verantwortlich, während Prof. Crombach bis zum 30.09.2018 überwiegend im Ambulanzbereich tätig ist. Anschließend übernimmt Dr. Sauerwald die Gesamtleitung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Marien-Hospital.

„Das umfangreiche Leistungsspektrum, insbesondere in der Geburtshilfe mit dem Perinatalzentrum Level 1, also der höchsten Versorgungsstufe für sehr kleine Frühgeborene, im St. Marien-Hospital hat mich dazu bewogen, noch einmal eine berufliche Veränderung vorzunehmen“, erklärt Dr. Sauerwald.

„Dr. Sauerwald und ich kennen uns schon seit vielen Jahren und haben bereits im kooperativen Brustzentrum Düren vertrauensvoll zusammengearbeitet. Deshalb freut es mich besonders, dass er nun im St. Marien-Hospital seine Fachkenntnisse zum Wohle der Patientinnen einsetzen wird“, so Prof. Crombach.

Prof. Crombach leitete fast 20 Jahre die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Marien-Hospital Düren. In dieser Zeit baute er mit seinem Team sowie dem der Kinderklinik den Schwerpunkt in der Prä- und Perinatalmedizin weiter aus. Er setzte zusätzlich Akzente in der Gynäkologie, sodass Frauen viele Untersuchungen und Therapien hier vor Ort in Anspruch nehmen können.

Zu den Schwerpunkten der Abteilung gehören schon bisher zum Beispiel die Risiko-Geburtshilfe, die vorgeburtliche Diagnostik, die Behandlung des Brustkrebses im kooperativen Brustzentrum Düren und die operative Gynäkologie mit großen Eingriffen bei Genitalkrebs. Das Behandlungsspektrum wird sich zukünftig vor allem in der minimal-invasiven Chirurgie (gynäkologische Endoskopie = „Schlüsselloch-Operationen“) und bei der Behandlung von Senkungszuständen/Harninkontinenz erweitern.

 

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