13.04.2011
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Dr. Roswitha Bruns als Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie wiedergewählt

  • Dr. Roswitha Bruns arbeitet im Greifswalder Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Ihr Engagement ist auch im Fachverband der Kinderinfektiologen gefragt, der sie zum zweiten Mal zur Vorsitzenden wählte (Foto: UMG/Manuela Janke).Dr. Roswitha Bruns arbeitet im Greifswalder Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Ihr Engagement ist auch im Fachverband der Kinderinfektiologen gefragt, der sie zum zweiten Mal zur Vorsitzenden wählte (Foto: UMG/Manuela Janke).

PD Dr. Roswitha Bruns, Oberärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Greifswald, wurde auf der 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie Anfang April in Leipzig als Vorsitzenden der Fachgesellschaft wiedergewählt. Seit zwei Jahren steht die erfahrene Greifswalder Kinderärztin bereits als erste Frau überhaupt an der Spitze des Medizinverbandes.

Der Fachgesellschaft gehören etwa 500 Wissenschaftler, Kinder- und Jugendärzte an, vorwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus Finnland, Polen und weiteren Ländern. Die Fachgesellschaft befasst sich mit der Erforschung, Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Infektionserkrankungen vor allem im Kindes- und Jugendalter.

Auch in der ihrer zweiten Wahlperiode legt die Vorsitzende besonderen Wert auf die Weiterbildung von Ärzten auf dem Gebiet der pädiatrischen Infektiologie. Die Fachgesellschaft vergibt jährlich mehrere Preise und Stipendien zur Weiterbildung und Förderung von wissenschaftlichen Projekten, um den Nachwuchs von Spezialisten zu sichern. Ziel ist in Zukunft, dass an allen Kliniken mit größeren Kinderabteilungen in Deutschland ein Spezialist für Infektionskrankheiten tätig ist.

Damit soll die Qualität der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schweren Infektionskrankheiten verbessert werden und den ärztlichen Kollegen ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

„Die Infektionskrankheiten sind, wie wir alle wissen, bis heute nicht besiegt und durch Umwelteinflüsse und neue Lebensgewohnheiten werden wir mit immer neuen Erregern konfrontiert", betonte Dr. Roswitha Bruns. „Deshalb bedarf es auch in den nächsten Jahrzehnten unserer aller Energie bei der Bekämpfung von gefährlichen Infektionen und deren Folgen.

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