05.07.2022 • News

Ersatzkassen fördern ambulante Hospizarbeit in Hessen

Immer mehr schwerstkranke Menschen wünschen sich, die letzte Phase ihres Lebens in ihrer gewohnten Umgebung zu verbringen. Ambulante Hospizdienste helfen ihnen, ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende führen zu können und begleiten, entlasten und unterstützen die Angehörigen ehrenamtlich. Dabei werden sie von den Ersatzkassen in Hessen im laufenden Jahr mit rund 4,1 Millionen Euro gefördert. Das sind 4,23 % mehr als im Vorjahr.

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„Das wichtige soziale Engagement der über 3.590 qualifizierten Ehrenamtlichen verdient unsere besondere Anerkennung und unseren Dank. Es ist den Ersatzkassen daher sehr wichtig, sie bei ihrer Arbeit noch besser zu unterstützen“, so Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landes-vertretung Hessen.

Die Ersatzkassen sind weiterhin der größte Förderer der ambulanten Hospizarbeit innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen in Hessen. Die Fördermittel gehen an 82 ambulante Hospizdienste im Land, die 2021 über 4.582 häusliche Sterbebegleitungen durchgeführt und abgerechnet haben.

Alle gesetzlichen Krankenkassen stellen im laufenden Jahr insgesamt rund 8,7 Millionen Euro für die ambulante Hospizförderung zur Verfügung. Im vergangenen Jahr waren es 8,4 Millionen Euro. Die Fördermittel werden hauptsächlich für Aus-, Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helfer verwendet, die Menschen und ihren Angehörigen kurz vor ihrem Tod mit psychosozialer Begleitung beistehen. Sie werden hierbei von Fachkräften auf diese Tätigkeit vorbereitet und in der Begleitung unterstützt. Ferner fördern die Krankenkassen Sachkosten wie z. B. Fahrtkosten und Büromaterial.

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Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Landesvertretung Hessen

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