Fortschritte in Krebsdiagnostik – Investitionsstau an deutschen Krankenhäusern

Der medizintechnische Fortschritt hat die Früherkennung und Therapie von Krebs in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Gleichzeitig sinkt die Sterblichkeit bei Krebs seit zehn Jahren kontinuierlich.

„In der Onkologie haben insbesondere die Systeme der funktionalen Bildgebung rasante Fortschritte gemacht", sagt Prof. Dr. Winfried Brenner von der Klinik für Nuklearmedizin an der Charité. „Das nuklearmedizinische Verfahren der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zum Beispiel wird verwendet, um die für Tumorerkrankungen besonders typischen biochemischen Gewebeeigenschaften sichtbar zu machen", erklärt Brenner weiter auf einer Veranstaltung der Reihe „Innovationen für die Gesundheitswirtschaft" des BDI im September in Berlin.

Deutliche Kritik übt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik, am deutschen Gesundheitssystem. „Der Investitionsstau von über 15 Mrd. € in deutschen Kliniken und die weitgehend noch fehlende Übernahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung behindern die wünschenswerte Verbreitung dieser medizinisch sinnvollen Innovation in Deutschland", so Bursig.

Der ZVEI-Fachverband Elektromedizinische Technik präsentiert gemeinsam mit anderen Verbänden der Gesundheitswirtschaft in dieser BDI-Initiative integrierte Lösungen für eine moderne und effiziente Gesundheitsversorgung. Die Verbände werben gemeinsam dafür, die Innovationskraft der Industrie zu nutzen, um den Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung in Deutschland erfolgreich zu begegnen.

 

Kontaktieren

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt
Germany
Telefon: +49 69 6302 0
Telefax: +49 69 6302 317

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.