Aus den Kliniken

Gesellschafterversammlung setzt Prozess der Vertrauensbildung in Gang

13.03.2012 -

Mit einer Gesellschafterversammlung in Gießen ist der Prozess der Vertrauensbildung zwischen den Vertretern des Landes Hessen, der RHÖN-KLINIKUM AG und des UKGM in Gang gesetzt worden. Einig zeigten sich die Teilnehmer der Sitzung in dem Ziel, am Universitätsklinikum auch weiterhin eine gute Qualität der medizinischen Versorgung anzubieten und die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre zu sichern.

Von der Geschäftsführung des Klinikums wurde die wirtschaftliche Lage des Hauses nochmals umfassend dargestellt und die Herausforderungen der nächsten Monate beschrieben. In Kürze sollen weitere Vorschläge vorgelegt werden, um Material-, Prozess- und Betriebskosten zu senken und damit dem Kostendruck im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Ziel ist und bleibe, bei allen notwendigen Veränderungen, eine qualitativ hochwertige universitäre Spitzenmedizin und Pflege zu garantieren. Die Gesellschafterversammlung war sich einig, dass man sich über das Maßnahmenpaket mit allen vertraglich und gesetzlich Beteiligten verständigen muss.

Seit 2006 ist eine vertrauensvolle, konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Klinikum, Universitäten und Dekanaten entwickelt worden. Dieser Gesprächsfaden soll wieder aufgenommen werden. Denn die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten und die Wahrung der Unabhängigkeit von Forschung, Wissenschaft und Lehre müssen in diesem Prozess des Miteinanders handlungsleitend sein. Mehr noch: Wissenschaft, Forschung und Lehre sind für das UKGM von entscheidender Bedeutung für die Fortentwicklung des Universitätsklinikums in Gießen und Marburg.

Die Gesellschafter begrüßten die nun anstehende Mediation unter Leitung des Präsidenten der von Behring-Röntgen-Stiftung und des Vorsitzenden des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung. Friedrich Bohl und Wolfgang Gerhardt sind anerkannte, hoch geschätzte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich schon vielfach in solchen Prozessen des Ausgleichs unterschiedlicher Meinungen und Interessen verdient gemacht haben. Schon in dieser Woche werden sie aktiv und treffen sich am 15. März sowohl mit den Betriebsräten als auch mit der Geschäftsleitung des Klinikums.

 

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