22.06.2011
NewsUnternehmen

Hartmann Gruppe gründet Bode Science Center

  • Dr. Roland Knieler, Geschäftsführer Bode Chemie, Prof. Günter Kampf, Bode Scientific Affairs, Krzysztof-Daniel Malowaniec, Senior Vice Präsident Development Corporate Communication Hartmann, Klaus Ruhnau, Leiter Internationales Marketing Hartmann.Dr. Roland Knieler, Geschäftsführer Bode Chemie, Prof. Günter Kampf, Bode Scientific Affairs, Krzysztof-Daniel Malowaniec, Senior Vice Präsident Development Corporate Communication Hartmann, Klaus Ruhnau, Leiter Internationales Marketing Hartmann.

Die Paul Hartmann AG, Heidenheim, hat im Rahmen der im Mai in Straßburg stattgefundenen 9. Internationalen Bode Hygienetage die Gründung des Bode Science Center bekannt gegeben.

„Wir brauchen Wissenschaft, wir brauchen Forschung und wir brauchen Lösungen, um die Compliance in der Händehygiene zu erhöhen und Antworten auf die vielen offenen Fragen in der Infektionsprävention zu finden", erläuterte der Vorstandsvorsitzende von Hartmann, Dr. Rinaldo Riguzzi, die Hintergründe.

Mit dem neuen Bode Science Center, das die Kompetenzen der Bode Chemie, Hamburg, nutzt, wird sich die Hartmann Gruppe künftig noch stärker als bisher auf wissenschaftliche Kompetenz und anwenderorientierte Expertise fokussieren. „Das Bode Science Center steht für die Qualitätssicherung und die Erforschung von Lösungen für den Infektionsschutz und konzentriert sich damit auf eine der weltweit wichtigsten Herausforderungen für Gesundheitseinrichtungen", führte Riguzzi weiter aus.

Angesichts steigender nosokomialer Infektionen und dem damit verbundenen Leid für Patienten und den erheblichen Kosten für die Volkswirtschaften, wird die Infektionsprophylaxe immer wichtiger. Die Bode Chemie verfügt über eine lange Tradition in der Erforschung und Entwicklung von State-of-the-Art-Lösungen zur Desinfektion und Hygiene: Angefangen bei Sterillium, dem ersten marktfähigen alkoholischen Einreibepräparat zur Händedesinfektion, bis zu validierten Nachweisen kürzerer Einwirkzeiten, z. B. bei der chirurgischen Händedesinfektion und in der Hautantiseptik, die neue Hygiene-Standards setzten.

Dieses Wissenschaftskonzept, das neben eigener fokussierter Forschung auch die enge Zusammenarbeit und den Wissenstransfer mit internationalen Experten und Anwendern voraussetzt, werde „in Form des Bode Science Center künftig noch effizienter als bisher umgesetzt werden können", sagte Riguzzi.

Im Fokus des Bode Science Center steht neben der Entwicklung und Erprobung optimierter, wissenschaftlich und ökonomisch nachhaltiger Präventionsmaßnahmen auch die gezielte fach-spezifische Beratung. Das Contact-Center wird künftig Anwendern und Hygieneexperten sowie allen professionell an Hygiene und Infektionsschutz Interessierten Fragen, u.

a. zum Hygienemanagement, zu Infektionsrisiken, zu Produkten und ihrem korrekten Einsatz beantworten sowie eine Reihe von Serviceleistungen anbieten.

Wie wichtig solche zuverlässige Informations- und Beratungsquelle ist, zeigt die aktuell in Deutschland aufkommende Welle der EHEC - Infektionen.

Das Contact-Center ist sowohl telefonisch als auch über die zeitgleich mit der Gründung des Bode Science Center gestartete Website www.bode-science-center.de erreichbar, die in den kommenden Wochen weiter ausgebaut wird. Die Website informiert über aktuelle Themen und wissenschaftliche Publikationen und wird ein umfangreiches Portfolio an Empfehlungen und Anleitungen für die Prävention nosokomialer Infektionen bieten.

Mit der Annoncierung des Bode Science Center in Zusammenhang mit den Internationalen BodeHygienetagen, unterstrich Hartmann-Vorstandschef Riguzzi die große Bedeutung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs mit internationalen Wissenschaftlern. Seit 1987 veranstaltet Bode regelmäßig internationale Tagungen zur Hygiene, die Experten aus Wissenschaft und Praxis eine Plattform bieten.

Zu den, nunmehr 9. Internationalen Bode Hygienetagen in Straßburg kamen rund 200 Teilnehmer aus 26 Ländern. Die Referenten repräsentierten das gesamte internationale Spektrum der gegenwärtig wichtigsten wissenschaftlichen Fragestellungen zum Infektionsschutz. Im Fokus standen neue Aspekte der Compliance in der Händehygiene, Infektionskontrollmaßnahmen außerhalb von Kliniken, neue Erreger und die Bedeutung unbelebter Oberflächen als Infektionsquellen sowie Erkenntnisse zur chirurgischen Händedesinfektion.

 

Kontaktieren

Paul Hartmann AG
Paul-Hartmann-Str. 12
89522 Heidenheim, Bayern
Deutschland
Telefon: +49 7321 36 0
Telefax: +49 7321 36 3636

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.