12.08.2010 • News

Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Mrd. € (Statistisches Bundesamt). Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Mrd. € wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Mrd. € für Depressionen ausgegeben.
Ein Zeitvergleich zeigt, dass die Kosten durch psychische Erkrankungen von 2002 bis 2008 besonders stark gestiegen sind: Mit 5,3 Mrd. € war das Plus höher als bei allen anderen Krankheitsarten. Allein bei Demenz und Depressionen erhöhten sich die Kosten in diesem Zeitraum um zusammen 3,5 Mrd. € bzw. 32%. Insgesamt sind die Krankheitskosten seit 2002 um 35,5 Mrd. € angestiegen (+ 16%) und lagen im Jahr 2008 bei 254,3 Mrd. €. Psychische und Verhaltensstörungen waren dabei die Krankheitsgruppe mit den dritthöchsten Kosten: Noch höhere Kosten wurden 2008 lediglich durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krankheiten des Verdauungssystems verursacht.

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