Auszeichnungen

Kardiologe und Neurologe des UKE erhalten den Dr.-Martini-Preis 2013

13.02.2013 -

Der Kardiologe PD. Dr. Karsten Sydow und der Neurologe Dr. Chi-un Choe aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sind mit dem Dr.-Martini-Preis 2013 ausgezeichnet worden. Die beiden Ärzte erhalten den in diesem Jahr mit 3000 € dotierten Nachwuchspreis für Forschungsarbeiten, die neue Ansätze zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen und von Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes mellitus ermöglichen.

Als Zeichen der gezielten Nachwuchsarbeit im UKE wertet Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied des UKE, dass gleich zwei junge Wissenschaftler mit dem renommierten Dr.-Martini-Preis ausgezeichnet wurden. „Darüber hinaus bedeutet ein solcher Preis für unsere talentierten Nachwuchsforscher Ansporn und Motivation für ihre weiteren Arbeiten." Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr.-Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik des UKE: „Dieses Jahr wurden eine Reihe ganz herausragender Preisarbeiten eingereicht. Das Kuratorium hat sich für diese zwei Arbeiten entschieden, weil sie wissenschaftliche Originalität mit klaren Perspektiven für klinisch relevante medizinische Fortschritte verbinden."

Besseres Verständnis für die Entstehung von Herzerkrankungen

Priv.-Doz. Dr. Karsten Sydow, Klinik und Poliklinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, konnte mit seiner Forschungsarbeit wesentliche molekulare Zusammenhänge bei der Entstehung von Arteriosklerose aufzeigen. Er beschreibt, wie das Zusammenspiel bestimmter Proteine und Zytokine das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht. Das exakte Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen eröffnet Ansätze für neue, antientzündliche pharmakologische Therapieoptionen bei kardiovaskulären Erkrankungen wie der koronaren Herzerkrankung.

Neue Ansätze zur Behandlung von Adipositas und Diabetes mellitus

Kreatin ist eine organische Säure, die Muskeln und Gehirn mit Energie versorgt und mit der Nahrung aufgenommen wird. Kreatinmangel kann zu ausgeprägten neurometabolischen Störungen (beeinträchtigte Hirnleistung, Muskelschwäche) führen. An einem selbst entwickelten Modell hat Dr. Chi-un Choe, Klinik für Neurologie und Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), gezeigt, dass ein Kreatinmangel trotz hochkalorischer Nahrung vor Gewichtszunahme und Diabetes schützt. Damit liefert das Modell neue Ansätze nicht nur zur Behandlung von seltenen Erbkrankheiten mit Kreatinmangel, sondern auch für weit verbreitete Zivilisationskrankheiten.

 

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