Kein fester Arbeitgeberanteil an Krankenversicherung

Kein fester Arbeitgeberanteil an Krankenversicherung. SPD-Gesundheitsexperte Prof. Dr. Karl Lauterbach hat im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen zur Gesundheitspolitik die Forderung der Union nach einem Einfrieren des Arbeitgeberanteils an der Krankenversicherung zurückgewiesen.
Dies führe nur zu einer Kostenumverteilung von den Arbeitgebern auf die Arbeitnehmer, so Lauterbach. „Die Nettolöhne steigen weniger und die Binnenkonjunktur wird geschwächt“, warnte er.
Die Notwendigkeit einer großen Reform des Gesundheitssystems bekräftigte er, denn ansonsten drohten im nächsten Jahr Mehrbelastungen von 7 Mrd. €.
Wenn sich die Ärzte mit ihren Forderungen nach 30 % mehr Gehalt durchsetzten, wären es sogar 10 Mrd. €.
Für eine gute Möglichkeit der Kostenentlastung des Faktors Arbeit hält Prof. Lauterbach den sog. Gesundheits-Soli, mit dem die Versicherung von Kindern abgedeckt werden soll.

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