Aus den Kliniken

Kinder brauchen ganz besondere Medizin

Uniklinikum feiert 80-jähriges Bestehen der Kinderklinik in der Johannstadt

10.05.2010 -

Mit einer Festveranstaltung am 7. Mai 2010 blickte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden auf die 80-jährige Geschichte ihres Standortes zurück: Die feierliche Einweihung des Neubaus an der heutigen Pfotenhauerstraße markierte am 15. Mai 1930 den Beginn einer dynamischen Entwicklung der stationären wie ambulanten Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

Heute sind es vor allem die Angebote der Maximalversorgung, die das Profil der Klinik prägen: Im Kinder-Frauenzentrum werden Patienten mit schweren sowie seltenen Erkrankungen behandelt. „Während es in früheren Jahren noch oft darum ging, das Überleben der Kinder zu sichern, geht es heute verstärkt darum, den Patienten ein Aufwachsen mit möglichst geringen Einschränkungen zu ermöglichen", sagt Klinikdirektor Prof. Manfred Gahr. Exemplarische Beispiele hierfür sind die umfassende Betreuung von Früh- und Risikoneugeborenen oder mit schweren Erkrankungen zur Welt gekommenen Kindern, von Patienten mit Typ-1-Diabetes, Tumorerkrankungen, Rheuma, Immundefekten, Hormonstörungen und anderen chronischen Krankheiten.

Neben der medizinischen Betreuung geht es der Klinik darum, das eigenverantwortliche Handeln der Kinder und ihrer Eltern zu stärken. So setzen die Neonatologen der Klinik mit einem in diesen Tagen gestarteten Schulungsprogramm Maßstäbe: Bereits während des stationären Aufenthalts lernen die Eltern der Frühgeborenen, ihre Kinder besser zu verstehen und sie in ihrerEntwicklung bestmöglich zu unterstützen.

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