30.04.2010 • News

Kinderherzspezialisten bündeln Kräfte

Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt hat gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, das Hessische Kinderherzzentrum (HKHZ) ins Leben gerufen. Im Zuge der Gründung wurde vor kurzem am Uniklinikum Frankfurt einer der weltweit modernsten Herzkatheter in Betrieb genommen.
Dieser wird heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Februar des nächsten Jahres wollen beide Klinikumsvorstände ein erstes gemeinsames Resümee der Zusammenarbeit ziehen. Unter dem Dach des HKHZ werden zukünftig Kardiologieexperten der beiden Kliniken zusammenarbeiten, um Kinder mit angeborenen Herzfehlern und Herzkreislauferkrankungen noch besser und schneller behandeln zu können. Ebenso sollen Kinderkliniken, niedergelassene Kinderärzte und Kardiologen in die Organisationsstruktur integriert werden.

„Wird beispielsweise ein kleiner Patient mit angeborenem Herzfehler aus einer Kinderklinik in Südhessen in die Rhein-Main-Metropole verlegt, so profitiert er am Frankfurter Standort des HKHZ bereits von der gebündelten Fachkompetenz aller Herzspezialisten des Zentrums. Je nach Behandlungsbedarf und -spektrum entscheiden wir dann, ob weiterhin in Frankfurt oder in Gießen behandelt wird", erklärt Prof. Dr. Dietmar Schranz, Leiter der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. In Gießen werden vor allem operative Eingriffe und Herztransplantationen vorgenommen, in Frankfurt beispielsweise die chronische Herzinsuffizienz behandelt.

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