Aus den Kliniken

Klinikum Kassel: Etliche Bereiche ohne Einschränkungen

04.02.2011 -

Die am Klinikum Kassel gefundenen Ablagerungen an OP-Instrumenten werden mit oberster Priorität analysiert Dieser Vorfall hatte zur vorläufigen Stilllegung der Zentralsterilisation des Klinikums geführt.

Die Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber nach den Worten von Klinikum-Geschäftsführer Dr. Gerhard M. Sontheimer gibt es bisher keinen Hinweis auf organische Rückstände. „Damit wird bestätigt, dass die Sterilität der Instrumente gegeben war." Am Dienstag waren die Zentralsterilisation des Klinikums sowie kleinere Sterilisationseinheiten außer Betrieb genommen worden, nachdem an mehreren OP-Instrumenten Ablagerungen gefunden worden waren.

Aus diesem Grund finden seit Mittwoch nur noch Notoperationen statt, derzeit rund zehn pro Tag. Etliche Bereiche des Krankenhauses der Maximalversorgung arbeiten jedoch ohne Einschränkungen, beispielsweise ein Großteil der Inneren Medizin, die Geburtshilfe, die Radiologie, die Neurologie und die Onkologie. Eine Liste, welche Fachgebiete von Einschränkungen betroffen sind, ist ab Donnerstagabend auf der Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de einzusehen und wird täglich aktualisiert.

Inzwischen sind fast 100 Einheiten mit OP-Besteck, so genannte Siebe, aus dem Klinikum Kassel beim Hersteller in Tuttlingen eingetroffen. Sie werden dort aufbereitet und ans Klinikum zurückgeschickt. Die ersten aufbereiteten und freigegebenen Instrumente werden am Freitag-morgen in Kassel zurück erwartet. „Wir werden unser gesamtes bisheriges OP-Instrumentarium nur nach einer Freigabe vom Hersteller einsetzen", kündigte Sontheimer an. Vom Krankenhaus Bad Arolsen wurden bereits OP-Instrumente zur Verfügung gestellt.

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