30.06.2011
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Klinikum Neubrandenburg baut eHealth-Lösungen aus

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg hat eine Reihe von Verträgen zum weiteren Ausbau seiner Krankenhaus-IT mit iSOFT abgeschlossen. Dabei beträgt das Investitionsvolumen rund 700.000 € über fünf Jahre.

Im Rahmen der Vereinbarung ist die Lieferung, Implementierung und Pflege von Lösungen, unter anderem für die elektronische Gesundheitskarte (eGK), Patientenlogistik und Ressourcenmanagement sowie ein Zuweiserportal, vorgesehen. Mit dieser Innovationsstrategie will das Klinikum nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern sich auch für die Herausforderungen des demographischen Wandels in der Region rüsten.

"Durch wirtschaftliches Handeln und zukunftsorientierte Organisationsstrukturen sichern wir die Versorgung unserer Patienten" so heißt es im Leitbild des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht das Klinikum eine moderne IT-Infrastruktur, verlässliche Partnerschaften und langfristige Zusammenarbeit. Die nun abgeschlossenen neuen Verträge folgen konsequent dieser Philosophie und resultieren aus einer nunmehr fünfjährigen guten Partnerschaft mit iSOFT.

Die erweiterte IT-Strategie des Klinikums mit Standorten in Neubrandenburg, Altentreptow und Malchin sieht den forcierten Ausbau der Serviceangebote für Zuweiser und Patienten in der Region Mecklenburg-Vorpommern vor. Dazu schaffte die Geschäftsführung des Klinikums unter Führung von Gudrun Wegner durch Unterzeichnung der Verträge mit iSOFT die informationstechnologische Grundlage. Denn vernetztes Arbeiten und kollaborative Strukturen unter Leistungserbringern sind heute schon unverzichtbar; absehbar werden sie die traditionellen Sektorengrenzen ersetzen und das ausschließliche Betriebsmodell mit Zukunftsperspektive sein.

Zukunftsstrategie Portal

Die Sicherstellung der Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung, zumal in ländlichen Regionen wie in Mecklenburg-Vorpommern, stellt die Leistungserbringer vor besondere Herausforderungen. Um diese Herausforderungen aktiv anzugehen, will das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum auch in der Gestaltung seiner Leistungsangebote neue Wege gehen. Neben der Optimierung der Zusammenarbeit mit den Zuweisern will das Klinikum auch das Potenzial der regionalen Niedergelassenen für sich erschließen.

Im Umfeld der Klinikstandorte aber auch darüber hinaus nehmen eine Vielzahl medizinischer Einrichtungen und Ärzte regelmäßig die Leistungen der Kliniken in Anspruch.

Hier möchte man mithilfe einer verbesserten Kommunikation mit den niedergelassenen Medizinern eine größere Nähe zu den Patienten erreichen. In Zukunft soll das iSOFT Portal dabei unterstützen, das Serviceangebot für die Zuweiser zu erweitern und schnelle Verfügbarkeit von Befunden mit geschütztem Zugriff ermöglichen.

Enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten ist unerlässlich; es sichert den Häusern den erforderlichen Patientenstrom und kontinuierliche Auslastung. Erfahrungsgemäß folgen 80% der Patienten den Empfehlungen ihres Hausarztes, wenn es um ihre Gesundheit geht. Die Leistungsmerkmale des iSOFT Portals waren daher ausschlaggebend bei der Entscheidung für diese Innovationsinitiative.

Patientenlogistik und Ressourcenplanung

Kaum ein anderer Bereich eignet sich besser zur nachhaltigen Steigerung der Servicequalität als die Planung von Untersuchungs- und Behandlungsterminen. Ganz gleich, ob es dabei um hausinterne oder ambulante externe Termine geht. Um unnötige Wartezeiten und überflüssige Doppeluntersuchungen oder teure Behandlungen zu vermeiden, braucht es eine Planungseffizienz, die nur durch horizontale Terminplanung zu erreichen ist. Besonders bei Untersuchungen oder Behandlungen, die mehrere Bereiche betreffen und/oder in Abhängigkeit voneinander stattfinden, ist die Transparenz über Verfügbarkeit der Ressourcen auf einen Blick unerlässlich. Mit iSOFT Enterprise Scheduling können bis zu acht Termine in einem Arbeitsgang miteinander abgestimmt geplant werden. Das ist stressfrei für die Planungskräfte und erspart den Patienten lange Wartezeiten am Telefon oder im Warteraum.

"Die Bereitschaft von Zuweisern und Patienten, Termine elektronisch zu vereinbaren, ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Durch Einsatz von intelligenten Planungstools, wie iSOFT Enterprise Scheduling, können wir diesem Trend begegnen und unseren Zuweisern entsprechende Services bieten. Gute Servicequalität spricht sich schnell herum und sichert hohe Belegquoten und optimale Auslastung. Effizienterer Einsatz von Ressourcen, zumal teuren, wie z.B. OP-Sälen oder Untersuchungsgeräten, resultiert aus einer übergreifenden Terminplanung, die sich sehr positiv auf die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser auswirken wird", so Gudrun Wegner, Geschäftsführerin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg.

"Wir freuen uns sehr über diesen erneuten Vertrauensbeweis, der unsere Zusammenarbeit mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum über die Jahre hinweg prägt" sagt Peter Herrmann, Managing Director von iSOFT Continental Europe. "iSOFT-Lösungen unterstützen bereits heute die tägliche Routine in fast allen Abteilungen des Klinikums. Doch gerade im Bereich der innovativen eHealth-Anwendungen steckt noch viel Potenzial, das wir gemeinsam im Sinne des Leitbildes des Klinikums erschließen können" fügt Herrmann hinzu.

 

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