Hygiene

Komplexes Hygienemanagement

25.04.2022 - Der These folgend, dass das hygienische Verhalten von Mitarbeitern, Besuchern und Personal nur so gut sein kann, wie ihre Einrichtung und die zur Verfügung gestellten Mittel, gilt es bei der Sanitärraumausstattung weit mehr zu bedenken und berücksichtigen als die gängigen Bauvorschriften. Große Bedeutung kommt hier den eingesetzten Seifen und Papieren, wie vor allen Dingen auch ihren Spendern zu.

Entscheidungskriterien
Natürlich können nicht alle Hygieneprobleme eines Krankenhauses durch optimale Handhygiene gelöst werden. Dennoch sollten das Händewaschen und – abtrocknen mehr Beachtung erfahren. Man sollte sich hier wieder auf die Wurzeln der Krankenhaushygiene besinnen: Ignaz Semmelweis legte den Grundstein aller Hygienemaßnahmen  vor mehr als 200 Jahren auch mit dem Händewaschen. Wer jetzt seine Sanitärraumausstattung nach den neusten hygienischen Kenntnissen einrichten möchte, ist gut beraten, sich einen kompetenten, fachkundigen Partner an seine Seite holen. Metsä Tissue, nordeuropäischer Spezialist für Sanitärraumausstattung, ist professioneller Ansprechpartner, um die speziellen Anforderungen seiner Kunden und deren Nutzern in die Praxis umzusetzen. Das Unternehmen bietet mit seiner B2B-Marke Katrin Sanitärraumlösungen an, die auf die örtlichen Notwendigkeiten und Besucherfrequenzen abgestimmt sind.

Papier
Wie verschiedene wissenschaftliche Studien (siehe Westminster) beweisen, spielt besonders das Abtrocknen der Hände nach dem Händewaschen eine wichtige Rolle für die Handhygiene. Nach dem Waschvorgang nimmt die Bakterienanzahl auf den Händen zunächst zu. Erst durch das Abtrocknen mit saugendem Material werden die Keime auf den Händen wieder reduziert. Die Papierqualität ist dabei ausschlaggebend. Saugstarke weiche Papiere sind in der Lage, mehr Feuchtigkeit und damit auch mehr Keime von der Hand zu nehmen. Es muss vermieden werden, dass nach dem Abtrocknen ein Feuchtigkeitsfilm auf der Haut verbleibt, weil in diesem Nährboden Keime verbleiben.

Diese Notwendigkeiten können billige, raue Papierqualitäten nicht leisten, die aus vermeintlichen Kostengründen eingesetzt werden. Ein Griff in den Spender und man hält gleich einen ganzen Stapel gefalzten rauen Papiers in der Hand. Dieser hohe Papierverbrauch ist vermeidbar. Einem Reibeisen nicht unähnlich traktieren solche minderwertigen Papierhandtücher zudem gerade in Einrichtungen des Gesundheitswesens die vom häufigen Waschen und Desinfizieren geschundene Haut des Personals und sind damit als Grundlage für einen sorgfältigen Trocknungsvorgang wenig geeignet. Im Gegenteil: Hygieniker sehen in den rauen Papierqualitäten ein Risiko für den so wichtigen Selbstschutz des Personals. Sie reißen die Haut auf, schaffen so Zugangswege für Keime und können damit zu Auslösern von Entzündungen und anderen Hautirritationen werden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht, rechnet sich eine bessere Papierqualität mit hohem Frischfaseranteil, weil der Verbrauch auf ein bis zwei Blatt reduziert werden kann, die zur vollständigen Handtrocknung ausreichen.

Spender
Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass Papier und Spender optimal aufeinander abgestimmt sein müssen und berührungsfrei zuverlässig immer nur ein Blatt abgeben. Bei der Ausstattung ist zwischen externen und internen Sanitärbereichen zu unterscheiden. In den öffentlich zugänglichen Sanitärräumen, sollten Spender eingesetzt werden, die die uneingeschränkte Nutzung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gewährleisten. Die Katrin Inclusive-Spenderserie ist nach diesem Grundsatz entwickelt worden. Dieses Spendersystem gewährleistet, dass es von jedem Benutzer leicht erreichbar und zu bedienen ist, aber auch individuell den Anforderungen von Kindern, Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie zum Beispiel Rollstuhlfahrern oder Sehbehinderten gerecht wird. Interne Sanitärraumausstattung sollte den speziellen Anforderungen des täglichen Klinik-Alltags angepasst sein. In besonders sensiblen Hygienebereichen, in denen äußerst hohe Hygienestandards gelten, wie zum Beispiel in den Laboren, den Behandlungsräumen und den Operationssälen, sollten Spender aus dem Werkstoff Edelstahl eingesetzt werden. Dieses Spenderkonzept basiert auf der Forderung nach Hygiene und nach keimarmen Oberflächen, um das Risiko der Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten entscheidend zu minimieren. Aufgrund der glatten und robusten Oberfläche ist Edelstahl leicht zu reinigen, zu desinfizieren und unterbricht somit die Übertragungswege der Bakterien über die Bedarfsgegenstände. Weniger bekannt ist, dass die Sterberate (Mortalität) der Bakterien auf Edelstahloberflächen, insbesondere der Bakterien, die für Krankenhausinfektionen wesentlich sind, wie Escherichia coli/Toiletten, Pseudomonas aeruginosa/Waschbecken, Staphylococcus aureus/Staub, Candida albicans/Bedarfsgegenstände nach wissenschaftlichen Untersuchungen der Universität Leipzig über siebenundneunzig Prozent liegt.

Clean & green

Bei einer notwendigen sanitären Neuausrichtung muss der Blick neben Hygiene und Sauberkeit auch auf das Thema Nachhaltigkeit gerichtet werden. Durch die individuellen Sanitärraumlösungen und -konzepte werden zum einen Hygienerisiken verringert und die Wirtschaftlichkeit maximiert, während gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert und die Ressourcennutzung optimiert wird. Die Katrin-Markenbotschaft dokumentiert den Einklang zwischen Hygiene und Nachhaltigkeit. Durch kluge Entscheidungen wird nicht nur die Hygiene verbessert, die Nachhaltigkeit berücksichtigt, sondern auch die Wirtschaftlichkeit durch den reduzierten Materialeinsatz, die geringeren Lagerkosten und eine Arbeitszeiteinsparung von bis zu 79 Prozent für Wartung und Nachfüllen, maximiert.

Green, weil die Umweltbelastungen minimiert werden. Die einzigartige Wertschöpfungskette vom Wald zum Endverbraucher garantiert verantwortungsvoll bewirtschaftete Wälder, die schneller wachsen als sie genutzt werden. Durch die optimierte Logistik, kurze Wege und bis zu 58 Prozent reduzierter Lagerbedarf, können die CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Darüber hinaus wird die Ressourcennutzung maximiert, indem optimale Lösungen einen minimierten Verbrauch und weniger Abfall generieren. Zudem wird - wo immer möglich - recycelter Kunststoff (statt fabrikneuer) verwendet.

Kontakt

Metsä Tissue GmbH

Adolf-Halstrick-Straße
53881 Euskirchen

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