18.02.2013
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Krankenhausinfektionen: Hygiene beginnt am Boden

  • Universitatskinderspital Basel (Foto: Roger Frei)Universitatskinderspital Basel (Foto: Roger Frei)
  • Universitatskinderspital Basel (Foto: Roger Frei)
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  • CHAL Hospital Annemasse, Frankreich (Foto: Oliver Heinemann)
  • Marienhospital Marl (Foto: nora systems)

Die Eindämmung von Infektionen durch multiresistente Keime beschäftigt die Hygieneabteilungen von Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen seit Jahren. Neben umfassenden Präventions- und Hygienemaßnahmen bei Patienten und medizinischem Personal kann auch die Auswahl geeigneter Baumaterialien dazu beitragen, solchen Infektionen vorzubeugen. Im Fokus steht auch der Bodenbelag, denn er nimmt in jedem Gebäude eine große Fläche ein.

Noch immer infizieren sich in Deutschland jährlich eine halbe Million Klinikpatienten mit Krankenhauskeimen; 20.000 von ihnen sterben laut Robert Koch Institut an diesen sogenannten nosokomialen Infektionen. Besonders gravierend sind nach wie vor die Folgen der Ansteckung mit dem gram positiven Staphylococcus aureus (MRSA), der gegen die meisten Antibiotika resistent ist.

Beim Kampf gegen die multiresistenten Erreger rücken auch die Baumaterialien immer mehr in den Blickpunkt, denn diese haben einen erheblichen Einfluss auf die Hygienestandards in Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Art des Bodenbelags.

Gefährliche Keime in den Beschichtungen

So kann es bei Bodenbelägen aus Linoleum oder PVC zu Hygieneproblemen kommen, da die Polyurethan-Beschichtung nur wenige Mikrometer dünn ist und durch Schmutzpartikel leicht angegriffen wird. In den entstehenden feinen Rissen oder mikroskopisch kleinen Löchern siedeln sich in kürzester Zeit Viren und Bakterien an.

Eine hygienisch einwandfreie Alternative bieten hier die Kautschuk-Bodenbeläge von nora systems. Durch ihre extrem dichte Oberfläche und ihre werkseitige UV-Vernetzung benötigen sie weder eine Beschichtung noch eine Lackierung. Die Gefahr, dass Viren oder Bak¬terien in den Bodenbelag eindringen, ist somit ausgeschlossen:

Hygienisch durch unverfugte Verlegung

Im Gegensatz zu anderen elastischen Bodenbelägen müssen nora Kautschuk-Beläge nicht verfugt werden - wodurch eine weitere Keimquelle ausgeschlossen wird. Denn in den Fugen von Bodenbelägen können sich auch bei gründlicher Reinigung Erreger absetzen und vermehren.

Weil nora Kautschuk-Beläge keine Weichmacher (Phthalate) enthalten, ist bei ihnen ein Schrumpfen des Materials, wie es etwa bei PVC-Bodenbelägen durch die allmähliche Verflüchtigung der Weichmacher auftritt, ausgeschlossen.

Kautschuk-Bodenbeläge sind auch nach Jahrzehnten noch maßstabil. Durch die unverfugte Verlegung sinkt jedoch nicht nur die Gefahr einer Keimbesiedelung. Weil die zeit- und kostenaufwändige Nachverfugung entfällt, die zudem immer mit Betriebsstörungen einhergeht, sind nora Bodenbeläge langfristig für die Kliniken auch die wirtschaftlichste Lösung.

Für ein umfassendes Hygienekonzept in Krankenhäusern ist darüber hinaus die Desinfinzierbarkeit des Bodenbelags von großer Bedeutung. nora Kautschuk-Bodenbeläge sind beständig gegenüber Flächendesinfektionsmitteln und fleckunempfindlich. Auch die Kurzzeiteinwirkung von Lösungsmitteln, verdünnten Säuren oder Laugen hinterlässt keine dauerhaften Spuren. Selbst jodhaltige Substanzen wie Hautdesinfektionsmittel können einfach entfernt werden. Eine Untersuchung des Hygiene-Instituts der Universität Heidelberg hat bestätigt, dass sich Bodenflächen, die unverfugt mit nora Kautschuk-Belägen verlegt sind, vollständig desinfizieren lassen.

Nachhaltige Lösung für eine gute Innenraumluft

Doch nicht nur hygienische Aspekte sprechen für den Einsatz von Kautschuk-Bodenbelägen. Gerade in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen hat die Qualität der Innenraumluft besondere Bedeutung. Alle nora-Bodenbeläge sind seit jeher frei von gesundheitsgefährdenden Weichmachern. Mit dem zertifizierten Verlegesystem nora system blue geht das Unternehmen aber noch einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer wohngesunden Umgebung für Patienten und Mitarbeiter.

nora system blue verbindet emissionsarme nora-Kautschuk-Bodenbeläge mit emissionsarmen Verlegewerkstoffen. Alle Systemkomponenten sind mit dem „Blauen Engel" ausgezeichnet. Zusätzliche Sicherheit bieten qualifizierte Verlegebetriebe: Ausgewählte Verarbeiter werden auf nora system blue geschult und darüber hinaus vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Ein weiterer Vorteil beim Einsatz von nora system blue ist die enge Kooperation während des Einbaus. Bauherr, Verlegebetrieb und Experten der Anwendungstechnik von nora systems stehen in regelmäßigem Austausch und können so gemeinsam auf die unterschiedlichsten Anforderungen vor Ort reagie¬ren. Darüber hinaus wird jede Phase der Installation genau dokumentiert - so entstehen für den Bauherrn und den Nutzer Transparenz und Sicherheit.

Aufgrund der geschlossenen unbeschichteten Oberfläche der nora Kautschuk-Bodenbeläge kann generell auf den Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln verzichtet werden - auch dies bedeutet eine Verringerung von Emissionen in der Innenraumluft. Vor kurzem hat nora darüber hinaus ein innovatives System zur Bodenpflege entwickelt: die nora Pads. Dabei handelt es sich um Reinigungsscheiben, die mit unzähligen mikroskopisch kleinen Diamanten bestückt sind. So kann der Bodenbelag mechanisch gereinigt und poliert werden - nur mit Wasser und ganz ohne Chemikalien Dies ist nicht nur kostengünstig, sondern zugleich gut für die Umwelt.

 

Kontaktieren

nora systems GmbH
Höhnerweg 2 -4
69469 Weinheim
Telefon: +49 6201 80 5666
Telefax: +49 6201 80 3019

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