Aus den Kliniken

KRH: Zentrum für Alterstraumatologie zertifiziert

03.08.2022 - Es kann ein Sturz sein, der das Leben eines älteren Menschen völlig aus der Bahn wirft. Mit dem Rettungswagen geht es in die Notaufnahme des KRH Klinikum Nordstadt. Hier stehen rund um die Uhr Experten für die Versorgung der Unfallopfer und Schwerkranken, zwölf Operationssäle und modernste diagnostische Technik bereit.

„Der Versorgungsbedarf von älteren Menschen mit Sturz- oder Unfallverletzungen steigt“, sagt Privatdozent Dr. Marc Schult, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am KRH Klinikum Nordstadt. Dazu kommt: „Die Gesellschaft wird immer älter und neben einer Hauptdiagnose wie zum Beispiel Schenkelhalsbruch kommen bei einer sorgfältigen Untersuchung meistens weitere bedeutsame Erkrankungen zutage. Deswegen ist eine schnelle und vernetzte Versorgung durch ein multiprofesionelles Team so entscheidend“, ergänzt Oberarzt Dr. Hendrik Meyer.

„Uns ist der Blick auf den gesamten Menschen wichtig“, betonen Dr. Jessica Weldner und Janusz Balcarek, die leitenden Altersmediziner am Klinikum Nordstadt. Denn häufig kommen Patient*innen nach der Behandlung des Sturzes nur schwer wieder auf die Beine. Sie leiden oft gleichzeitig unter weiteren Erkrankungen, die ihre künftige Selbstständigkeit bedrohen.

„Eine operative Versorgung auf höchstem Niveau ist der Startpunkt, schließlich bündelt sich in der anschließenden Frührehabilitation oder Weiterbehandlung das Wissen vieler Experten aus allen Berufsgruppen“, sagt Pflegefachkraft und Stationsleiter Frank Förster. Hier greifen Geriatrie und Unfallchirurgie ineinander. Der Patient wird nach der akuten Behandlung seines Sturzes oder Unfalls entweder im Klinikum Nordstadt weiterbehandelt oder in die KRH Geriatrie Langenhagen verlegt. „Durch die vernetzte Zusammenarbeit wird der Patient an beiden Standorten von denselben Ärzten betreut und kann sich auf die Zusammenarbeit beider medizinischer Bereiche verlassen“, betont der Unfallchirurg und Oberarzt im Team Dr. Martin Aissen. Dass der Patient wieder in sein gewohntes Umfeld zurückkehren kann, das ist das Ziel des Zentrums für Alterstraumatologie und dafür arbeiten alle Berufsgruppen zusammen. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten wie Jörg Mickler, Wienja Sachs, Birgit Zimmermann und Annika Schlake, Logopäden sowie Mitarbeiter des Sozialen Dienstes helfen den Patienten, wieder einen geregelten Alltag aufnehmen zu können.

Die enorme Bedeutung und die Professionalität des Zentrums für Alterstraumatologie des KRH bestätigte nun Ende Juli dieses Jahres der Zertifizierungsdienstleister CERT iQ. In dem Zertifizierungsbericht heißt es: „Die Behandlung geriatrischer Patienten im Team wird von allen Professionen gelebt und spiegelt sich in allen Phasen des Behandlungsprozesses wider. Herauszuheben sind die Vernetzung und die Kooperation der beiden Standorte. So ist die geriatrische Komplextherapie, aber auch die geriatrische Rehabilitation im Behandlungsprozess des geriatrischen Traumas gesichert.“

Für das Klinikum der Region Hannover ist damit ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der altersmedizinischen Versorgung im KRH erreicht. „Wir bedanken uns bei unseren Teams ganz besonders bei den Therapieleitungen und unseren Oberärzten. Diese habe trotz der hohen Belastungen gerade während der Pandemie die arbeitsaufwendige Zertifizierungsvorbereitung auf sich genommen. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass unser Zentrum jetzt auch dieses Zertifikat trägt“, sagt Dr. Martin Stolz MPH, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation sowie ärztlicher Direktor der KRH Geriatrie Langenhagen.

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Klinikum Region Hannover GmbH

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