Lilly Quality of Life-Preis 2012: Forschungen zur Lebensqualität von Patienten ausgezeichnet

  • Der Lilly Quality of Life-Preis zeichnet herausragende Forschungsleistungen aus, die einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualitätsforschung leisten (Foto: Lilly Pharma).Der Lilly Quality of Life-Preis zeichnet herausragende Forschungsleistungen aus, die einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualitätsforschung leisten (Foto: Lilly Pharma).

Der Lilly Quality of Life-Preis zeichnet herausragende Forschungsleistungen aus, die einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualitätsforschung leisten. Im Dezember wurden in Bad Homburg drei Forscher geehrt: PD Dr. Jörg Heil, Oberarzt und Zentrumskoordinator am Universitäts-Brustzentrum der Universitäts-Frauenklinik, Heidelberg so-wie Prof. Dr. Silke Schmidt und Dr. Holger Muehlan vom Institut für Psychologie, Lehrstuhl Gesundheit und Prävention der Ernst-Moritz-Arndt Universität, Greifswald. Der Quality of Life-Preis ist mit insgesamt 10.000 € dotiert.

Bereits seit 1996 geht der Preis an Forschungsprojekte aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen, die neue Instrumente zur Messung der Lebensqualität von Patienten entwickeln oder innovative Anwendungen bereits vorhandener Instrumente einsetzen. Das Ziel der Ausschreibung ist eine stärkere Einbindung des patientenbezogenen Nutzens in die medizinische Therapieentscheidung. In diesem Jahr wurden insgesamt zwanzig Forschungsarbeiten für den Lilly Quality of Life-Preis eingereicht. Der Schwerpunkt lag dabei auf Arbeiten aus der Onkologie und belegt die wachsende Bedeutung der Lebensqualitätsforschung auch in diesem Fachgebiet.

Exzellente Einreichungen

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Lilly Quality of Life-Preis Projekte aus der Lebensqualitätsforschung unterstützen können", erklärt Jeremy Morgan, Geschäftsführer der Lilly Deutschland GmbH und Vorstandsmit-glied der Lilly Deutschland Stiftung. „Und wir sind stolz darauf, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hochwertiger Einreichungen zu verzeichnen hatten. Das zeigt uns, dass auch die Lebensqualität von Patienten immer weiter in den Fokus der Forschung rückt." Beurteilt wurden die Arbeiten von einem Expertenforum mit den Mitgliedern Prof. Dr. Elmar Brähler, Leipzig, Prof. Dr. Thomas Kohlmann, Greifswald, Prof. Dr. Franz Porzsolt, Ulm, Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Hamburg und Dr. Johannes Clouth, Senior Manager Health Economics bei Lilly Deutschland.

Im Fokus: Lebensqualität nach Mammakarzinom-OP und von chronisch erkrankten Kindern

Dieses Jahr erhielten zwei Gewinner den Quality of Life-Preis anteilig, da-runter ein Team aus zwei Wissenschaftlern: Prof.

Dr. Silke Schmidt und Dr. Holger Muehlan von der Universität Greifswald entwickelten die Kurzversion eines bestehenden Instruments zur Messung der Lebensqualität bei chronisch erkrankten Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 16 Jahren (DCGM-37) und unterzogen dieses einer empirischen Testung.

Ausgezeichnet wurde zudem PD Dr. Jörg Heil von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg für seine Arbeit zur Entwicklung eines Instruments zur Messung der Lebensqualität (BCTOS - Breast Cancer Outcome Scale) bei Brustkrebs. Der Fragebogen erlaubt eine differenzierte Beurteilung des ästhetischen und funktionellen Ergebnisses bei einseitig brusterhaltend operierten Patientinnen. Damit liegt für den deutschen Sprachraum eine validierte Version vor, die bei Studien zur Qualitätssicherung der brusterhaltenden Therapien eingesetzt werden kann.

 

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