11.06.2019
NewsKlinik-News

Marienhospital Osnabrück plant 10 000 Quadratmeter großen Neubau

  • Der eingefärbte Baukörper ist der geplante Neubau. Skizze: Architekten BKSPDer eingefärbte Baukörper ist der geplante Neubau. Skizze: Architekten BKSP

Neue Zentrale Notaufnahme, neuer OP-Bereich und neue Intensivstation entstehen.

Eine neue Zentrale Notaufnahme, ein neuer OP-Bereich, eine neue Intensivstation einschließlich Intermediate-Care-Einheit (Intensivüberwachungspflege), zwei weitere Allgemeinstationen und eine neue Technikzentrale sollen im Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken entstehen. Dazu wird ein 10 000 Quadratmeter großer Neubau errichtet.

„Wir wollen das MHO zukunftsfähig machen und den steigenden Anforderungen an eine optimale Versorgung unserer Patienten gerecht werden“, sagt Johannes Düvel, Krankenhausdirektor des MHO.

Für die Optimierung der Abläufe müsse sich das Krankenhaus auch baulich verändern, so Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. Eine externe Analyse habe ergeben, dass für eine Neustrukturierung die vorhandenen Immobilien um einen Neubau mit einer Nutzfläche von rund 10 000 Quadratmeter erweitert werden müssen.

Dazu hatten in einem vom MHO ausgelobten europaweiten Ideenwettbewerb zwölf namhafte Architekturbüros aus Deutschland und Europa einen Masterplan zur Neustrukturierung, Entwicklung und baulichen Erweiterung des Krankenhauses konzipiert. Die Bewertungskommission entschied sich für das Konzept des Büros Architekten BKSP aus Hannover. Dieses sieht einen fünfstöckigen Neubau vor dem Haupteingang des Krankenhauses vor. Dieser würde von dort bis zum alten Haupteingang (Johannisstraße) reichen und das Haus H ersetzen. Die fünf Ebenen böten Platz für die medizinischen Funktions- und Pflegebereiche. Alle Gebäudeteile wären miteinander verbunden. Der Entwurf der Hannoveraner Architekten überzeugte die Entscheidungsträger vor allem wegen seiner Funktionalität.

Eine besondere Herausforderung für die Architekten war es, die baulichen Veränderungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des bestehenden Bebauungsplans 73 und der besonderen städtebaulichen Bedingungen umsetzbar zu machen. Denn in direkter Umgebung des MHO befinden sich Baudenkmäler wie die Kirche St. Johann, das Pfarrhaus (Johannisfreiheit), das Neustädter Rathaus (Johannisstraße) und die ehemalige Textilfabrik Wehrmeyer (Detmarstraße), die wegen des Denkmalschutzes nicht beeinträchtigt werden dürfen.

Der Architekturstil des BKSP-Büros dürfte einigen Osnabrückern bekannt sein: Das Forschungszentrum Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück der Uni Osnabrück am Campus Westerberg wurde ebenfalls von BKSP entworfen.  

Mit Ablauf der Widerspruchsfrist beginnen nun bei den Niels-Stensen-Kliniken die detaillierten Planungen des Bauprojekts.

Die  Wettbewerbsarbeiten der Architektenbüros werden  am 29. und 30. Juni in einer Ausstellung im Bildungszentrum St. Hildegard der Niels-Stensen-Kliniken, Detmarstraße 4, Hörsaal im Erdgeschoss, zu sehen sein. Die öffentliche Ausstellung ist an beiden Tagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Kontaktieren

Niels-Stensen-Kliniken Bramsche
Hasestraße 16 - 18
49565 Bramsche
Telefon: +49 5461 805 0
Telefax: +49 5461 805 106

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.