Mittelstandsförderungs-Initiative vergibt Förderpreise für 2005

  • IT-Werkzeuge für mehr Effizienz im Mittelstand – auch in Krankenhäusern: hier einige der Förderpreis-Empfänger auf der Münchener Gala. Die Initiative geht 2006 wieder an den Start.IT-Werkzeuge für mehr Effizienz im Mittelstand – auch in Krankenhäusern: hier einige der Förderpreis-Empfänger auf der Münchener Gala. Die Initiative geht 2006 wieder an den Start.

Mittelstandsförderungs-Initiative vergibt Förderpreise für 2005. Anfang April nahmen im Münchener „Lenbach“ bei einer Galaveranstaltung stellvertretend zwei Dutzend Preisträger – aus über 700 – ihre Urkunden in Empfang.
Der Wettbewerb, an dem sie sich beteiligt hatten, ist anders als andere – nicht herausragende Kreativität oder Qualität eigener Leistungen werden honoriert, sondern angemessen kommunizierter Bedarf an IT. Ein hoher Prozentsatz mittelständischer Unternehmen – so auch das Ergebnis einer Umfrage von Sage Software (www.sage.de) – nutzt keine Software zur Unternehmenssteuerung.
Die Folge: „Firmen haben keine ausreichende, schon gar keine aktuelle Information über ihre Kapitalausstattung, ihre aktuelle Gewinnsituation, über ihre Forderungssituation oder ihren Lagerbestand, die Rentabilität einzelner Projekte oder Produkte usw.“, erläuterte Sage-Geschäftsführer Peter Dewald aus Anlass der Preisverleihung.
Wer soll ein Unternehmen in solch einer Situation effizient führen? Vor diesem Hintergrund hatte Sage 2004 die Initiative „Mittelstandsförderung: Arbeiten wie die Besten“ ins Leben gerufen.
Gemeinsam mit Partnern wie Atoss, Autodesk, Citrix, Novell, Pitney Bowes, Symantec, Tobit, T-Online Business und vielen anderen unterstützt das Förderprogramm Mittelständler durch Hardware, Softwarelösungen und Beratungskapazitäten.
Wer ein Angebot aus Kategorien wie Personalmanagement, Kundenmanagement, Zeitwirtschaft, Internet-Marketing, Controlling oder Bürokommunikationslösungen kostenfrei erhält, ermitteln die Partner aus den eingereichten Fragebögen.
Für 2005 belief sich der Gesamtwert auf ca. 1,4 Mio. €. Krankenhäuser konnten sich ebenfalls bei der Ausschreibung bewerben. Auch 2006 will die Initiative mit ihrem Förderprogramm den drei Hemmnissen entgegenarbeiten, die – so Dewald – im Mittelstand sinnvolle Investitionen in IT-Instrumente blockieren: Mangelndes Bewusstsein des Nutzers, mangelndes Wissen über IT-Lösungen und Prozessoptimierung sowie mangelndes Kapital.


Details zum Stand 2005 gibt es unter www.mittelstandsfoerderung2005. de.

Michael Reiter

 

Anbieter-Beispiel – NSG Netzwerk-Service GmbH
Kliniken und Altenheime können zuverlässig und sicher mit neuen Technologien arbeiten und dabei in erheblichem Umfang Kosten senken – das zeigen auch die kürzlich durch den Münchener ITK-Dienstleister NSG (www.nsg.de) abgeschlossenen Projekte.
Dabei spielen WLAN und RFID eine wesentliche Rolle: Mit diesen Technologien baut die NSG – die 2005 die Mittelstandinitiative mit Netzwerk-Beratungsangeboten unterstützte – die für ein effizientes Arbeiten notwendige homogene Infrastruktur auf.
„Seit Jahren fokussieren wir uns auf den Bereich Healthcare mit seinen komplexen Anwendungen und Strukturen“, so Irina Schaltinat im „Lenbach“.
Die im medizinischen Bereich geforderte hohe Verfügbarkeit und einfache Administrierbarkeit wird u.a. mit WLAN- und RFID-Lösungen realisiert.
So erleichtern RFID-Chips dem Klinikpersonal die Koordination und erlauben dem Klinikmanagement einen verbesserten Einsatz der Ressourcen. Beispielsweise lassen sich so Rollstühle oder mobile Infusionspumpen auf dem Krankenhausgelände orten.
Außerdem kann die Funktechnik helfen, Behandlungsfehler zu vermeiden. Mit Hilfe von Laptops sollen sich zudem Daten über die Patienten effizienter erfassen und verteilen lassen; Ärzte greifen direkt am Krankenbett über das Notebook mit WLAN auf die für die Behandlung notwendigen Informationen zu.
Hotspots bieten Kliniken zudem eine zusätzliche Einnahmequelle – schließlich wollen Patienten auch während ihres Klinikaufenthaltes E-Mails senden oder empfangen.
Mit gebührenpflichtigen Diensten amortisiert sich so ein Teil der Investitionskosten, und die Klinik erweitert ihr Serviceangebot für die Patienten.

 

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