18.08.2011
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Neue zentrale Notaufnahme am Städtischen Klinikum Braunschweig fertig

  • Freuen sich über die neue Anmeldung der Notaufnahme v.l.n.r.: Prof. Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor, Ariane Dobras, Ulrich Markurth, Helmut Schüttig, Gunter Jordan, Leitender, Birgit Walther (Foto: Städt. Klinikum Braunschweig).Freuen sich über die neue Anmeldung der Notaufnahme v.l.n.r.: Prof. Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor, Ariane Dobras, Ulrich Markurth, Helmut Schüttig, Gunter Jordan, Leitender, Birgit Walther (Foto: Städt. Klinikum Braunschweig).

Die neue zentrale Notaufnahme am Städtischen Klinikum Braunschweig, Standort Salzdahlumer Straße, wurde nach einer Bauzeit von nur zweieinhalb Jahren eröffnet.

Sie ist rund um die Uhr Anlaufstelle für alle Patienten und Patientinnen, nur unfallchirurgische Patienten und Patientinnen sowie Kindernotfälle werden in der Holwedestraße betreut.

Die Baumaßnahme im Rahmen des Zwei-Standorte-Konzepts ist Bestandteil der Erweiterung des Funktionstraktes im Umfang von insgesamt 27 Mio. €. Für diese Investition steuert das Land Niedersachsen rund 60% bei. Das Klinikum erweitert mit diesem Anbau seine Kapazitäten für die Notaufnahme, den OP-Bereich und die Zentralsterilisation.

Die interdisziplinäre zentrale Notaufnahme am Klinikum Braunschweig ist für das gesamte Spektrum der Notfallversorgung im Bereich der konservativen klinischen Notfallmedizin zuständig. Ein neues, großes Vordach über der Einfahrt verbessert den reibungslosen Übergang vom Rettungswagen in die Notaufnahme.

"Die Gründe für den Neubau liegen in der kontinuierlichen Leistungssteigerung, den zukünftigen Umzügen der chirurgischen Fächer und im steigenden Aufkommen an Notfallpatienten", erläutert der Geschäftsführer des Klinikums, Helmut Schüttig. "Während es 2006 noch 1500 Notfallpatienten und -patientinnen im Monat waren, sind es heute bereits 2100, Tendenz steigend", ergänzt Professor Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

In der zentralen Notaufnahme des Klinikums stehen täglich 24 Stunden Fachärzte für die Versorgung der Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Neben den internistischen Fachdisziplinen ergänzen Neurologen und Chirurgen bei Bedarf jederzeit die umfassende Versorgung auf höchstem Niveau.

Gerade für Patienten mit Herzbeschwerden und neurologischen Symptomen wie z. B. beim Schlaganfall ist somit zu jeder Tages- und Nachtzeit eine sofortige Versorgung möglich. Der Leitende Notarzt der Stadt Braunschweig ist zugleich Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik.

"Die Notaufnahme des Städtischen Klinikums weist niemanden ab", betont der Aufsichtsratsvorsitzende und Gesundheitsdezernent Ulrich Markurth die wichtige Funktion für die Versorgung der Menschen in Braunschweig.

Damit bildet das Klinikum den Rückhalt für die umfassende Notfallversorgung der gesamten Region, auch für die kleineren Krankenhäuser in der Stadt und der Region, die sich aus Kapazitätsgründen aus der Notfallversorgung abmelden können.

Die Behandlungsfläche hat sich mehr als verdoppelt: die interdisziplinäre Notaufnahme verfügt nun über 28 Behandlungsplätze primär in Ein- und Zweibettzimmern mit Isolationsmöglichkeiten und einen Schockraum. Die neuen Behandlungsräume sind hell und geräumig, die Ärzte und Ärztinnen, die Pflegekräfte aber auch die Patienten und Patientinnen haben mehr Platz. "Mit dem Bezug der neuen Räume haben sich die Arbeitsbedingungen für alle entscheidend verbessert", freut sich Pflegedirektor Ulrich Heller.

Im Rahmen des Zwei-Standorte-Konzeptes wird auch die Unfallchirurgie an den Standort Salzdahlumer Straße ziehen. Hierfür sind bereits Räume vorgesehen. Auch für eine eigenständige Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (heute an der Petrikirche) wären die Räume vorhanden. Dadurch hätten die Menschen in Braunschweig nachts eine zentrale Anlaufstelle, die dann, bei Bedarf, an das Krankenhaus im selben Gebäude weiter verweisen könnte.

Die Baumaßnahme ist Bestandteil der Erweiterung des Funktionstraktes im Umfang von 27 Mio. €. "Das Land steuert zur Finanzierung der Baumaßnahme, die Teil des Zwei-Standorte-Konzeptes ist, rund 60 Prozent als Investitionsförderung bei.
40 Prozent finanziert das Klinikum aus Eigenmitteln", erklärt Geschäftsführer Helmut Schüttig. "Durch diese Strukturmaßnahme gewährleisten wir eine qualitativ hochwertige, interdisziplinäre Patientenversorgung und wir sorgen auch dafür, dass Abläufe und Prozesse effizient und den heutigen Anforderungen entsprechend gestaltetet werden" führt Geschäftsführer Schüttig weiter aus.

Zentrale Aufgabe des Klinikums Braunschweig ist es, die Maximalversorgung für die Stadt und die Region Braunschweig weiter auszubauen. Dazu gehört auch die Sicherstellung einer medizinischen Notfallversorgung rund um die Uhr, die mit der Fertigstellung der zentralen neuen Notaufnahme weiter optimiert wurde.

 

 

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