Unternehmen

Optimal Systems feiert 15 Jahre Erfolg

28.03.2013 -

Optimal Systems feiert 15 Jahre Erfolg. Heute zählt der Anbieter für Enterprise Content Management zu den führenden deutschen Anbietern – 1991 fing in Berlin alles an: Damals gründeten Karsten Renz, heute geschäftsführender Gesellschafter, und Sven Sauer, heute Leiter Neue Technologien und Teilhaber, das Unternehmen Optimal Systems (www.optimalsystems.de).
Grundlage war die Entwicklung einer Bilddatenbank für Mercedes-Benz. Ein Jahr später kam der Umstieg vom Projekt- zum Produktgeschäft, mit der Archivlösung optimal_AS für öffentliche Verwaltungen und die Industrie. Die erste Installation in einem Krankenhaus erfolgte 1993.
Für das Gesundheitswesen – eines ihrer wichtigsten Standbeine – entwickelten die Berliner die Elektronische Patientenakte OS:EPA und OS:EPA_reha speziell für Reha- Kliniken; 2005 wurde OS.5|ECM für das ganzheitliche Enterprise Content Management eingeführt. Im Berliner Interconti-Hotel blickten vor kurzem die beiden Spitzenmänner des Unternehmens auf 15 Jahre zurück – und schauten zugleich nach vorne.

Tragende Säulen
Welche Faktoren prägen das Unternehmen? „Da sind an erster Stelle die Produkte zu nennen: Wir haben einen hohen Reifegrad im Hinblick auf Qualität und Funktionalität erreicht“, so Renz.
„Wichtig ist auch, dass wir unser eigenes Personal ausbauen und Kompetenz im Unternehmen vorhalten.“
Der dritte Aspekt: „Wir wollen in den kommenden drei Jahren organisch um 20 % wachsen; allerdings prüfen wir auch die Übernahme einiger Anbieter sowie den Aufbau zusätzlicher Tochtergesellschaften.“
Das Wachstum sieht Renz insbesondere im Gesundheitswesen, wo nach seinen Informationen erst ein Sättigungsgrad von etwa 20–25 % bei rein digitalen Archivsystemen erreicht ist; die Nutzung der Effizienz schaffenden digitalen Signaturen steht noch ganz am Anfang.

Produkte
„Ein großer Vorteil liegt für Krankenhäuser – neben der Modularität unserer Lösung – auch in ihrer Anpassungsfähigkeit an hauseigene Erfordernisse“, betont Sauer.
„Dass der Anwender bei der Arbeit mit Dokumenten häufig aufgrund integrierter Oberflächen gar nicht bemerkt, dass er sich im Archiv befindet, wird vom Markt positiv aufgenommen.“
Das Archivsystem von Optimal Systems weist inzwischen Schnittstellen zu fast allen KIS-Anbietern auf und befindet sich derzeit noch als einzige Lösung in einem Zertifizierungsprozess der ZTG, der bis zur ITeG abgeschlossen werden soll (das Zertifizierungsergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor, d.R.).
Innovations- Chancen sieht Sauer weniger bei Managed Archive Services als bei Hosting – hier laufen erste Kundenprojekte.

Perspektiven
Das Manager-Team mit Schwerpunkten, die einander gut ergänzen, blickt positiv in die Zukunft: „Im Gesundheitswesen sehen wir keine wirklich großen technologischen Herausforderungen. Die Perspektive liegt hier darin, dass wir Krankenhäusern verständlich machen, welche Vorteile für sie im digitalen Informationsfluss und in der digitalen Archivierung stecken.“

Michael Reiter

Anwender-Beispiel Seit Ende letzten Jahres setzt das Städtische Klinikum Karlsruhe bei der Digitalisierung und Verwaltung ihres bisherigen Papierarchivs auf das digitale Archivsystem OS.5|ASH.
Rund 600 Anwender managen jetzt Patientenakten und Verwaltungsdaten der beiden Standorte mit über 1.600 stationären Betten.
In das neue zentrale Archiv von Optimal Systems (OS) werden bestehende IT-Systeme wie das iSoft-KIS, SAP IS-H und eine Reihe medizinischer Dokumentationsund Anwendungssysteme eingebunden.
In Kooperation mit DMI werden Altakten digitalisiert und revisionssicher abgelegt. Der Doppelnutzen für das neue Softwaresystem: Es lassen sich zugleich Verwaltungsdaten mit und ohne Patientenbezug archivieren und verwalten.

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