10.03.2020
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Paracelsus-Kliniken und Philips schließen strategische Partnerschaft

  • Die Paracelsus-Kliniken und Philips haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. V.l.n.r.: Paul Gebauer, Michael Heider, Florian Distler, Heiko Borwieck, und Dr. med. Dr. jur. Martin SiebertDie Paracelsus-Kliniken und Philips haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. V.l.n.r.: Paul Gebauer, Michael Heider, Florian Distler, Heiko Borwieck, und Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert

Die Paracelsus-Kliniken haben mit Philips eine strategische Partnerschaft über eine Vertragslaufzeit von acht Jahren vereinbart.

Ziel ist die Modernisierung der bildgebenden Medizintechnik und die Entwicklung eines bedarfsgerechten Geräteparks mit maximaler Systemverfügbarkeit und einheitlicher Bedienung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden gemeinsame Projekte zur Digitalisierung und Prozessoptimierung, um Effizienzpotenziale bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung voll auszuschöpfen.

„Paracelsus steht deutschlandweit für eine wohnortnahe integrierte Versorgung. Mit Philips haben wir nun einen Partner an der Seite, der uns dabei unterstützt, diese Position auszubauen und unsere Zukunftsfähigkeit durch Innovationskraft und digitale Kompetenz zu stärken“, sagt Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Paracelsus-Kliniken Deutschland. Als exklusiver Lieferant übernimmt Philips die Neu- und Ersatzbeschaffung der bildgebenden Systeme, die herstellerübergreifende Bewirtschaftung und die Schulung der Mitarbeiter. Der Lieferumfang umfasst CT-, MRT-, Angiographie-, Röntgen- und Ultraschallsysteme. Da Anforderungen sich im Laufe der Zeit ändern können, bietet Philips der Klinikgruppe größtmögliche Flexibilität bei der Gestaltung des maßgeschneiderten Geräteparks.

Digitalisierung und Prozessoptimierung als strategische Handlungsfelder

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, ist eine moderne apparative Ausstattung aber nur der erste Schritt. „In der strategischen Partnerschaft mit Paracelsus wollen wir Qualität und Effizienz als zentrale Erfolgsfaktoren nicht nur auf der Struktur-, sondern auch auf der Prozessebene fest verankern. Nur so können wir gemeinsam mehr erreichen“, erklärt Peter Vullinghs, CEO Philips GmbH Market DACH. Untrennbar mit dem Thema Prozessoptimierung verbunden ist die Digitalisierung. „Digitalisierung hilft uns, ambulante, stationäre und rehabilitative Maßnahmen noch besser zu verzahnen und – Stichwort Telemedizin – die Versorgung auf dem Land sicherzustellen. Das Digitalisierungskonzept von Philips hat uns überzeugt“, so Florian Distler, Prokurist, Leiter PMO, ZD Einkauf und Medizintechnik der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co.

KGaA.

Künstliche Intelligenz unterstützt Spitzenforschung

Eines der geplanten Leuchtturmprojekte ist die Installation von Philips KI-basierter Forschungsplattform (IntelliSpace Discovery) in der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel. Das Haus gehört zu den führenden deutschen Kliniken für die Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson und verwandten Bewegungsstörungen. Die Plattform soll die dort betriebene, international ausgezeichnete Spitzenforschung weiter vorantreiben, damit neue Erkenntnisse zu neurodegenerativen Erkrankungen ihren Weg in die Versorgung finden. Mit ihr können Wissenschaftler für spezifische Fragestellungen ihre eigenen Machine Learning-Algorithmen entwickeln. Zusätzlich wird Philips die neurologische Akutklinik mit innovativer MRT-Technologie für die Diagnostik und Therapie ausstatten.

Standardisierung als Schlüssel für Kosteneffizienz

Im Bereich Ultraschall hat ein Beraterteam der Philips Abteilung Healthcare Transformation Services (HTS) zusammen mit Vertretern von Paracelsus ein erstes Optimierungsprojekt gestartet. Ausgangspunkt ist die genaue Analyse des aktuellen Bestands, des diagnostischen Spektrums und des Wettbewerbsumfelds an den Standorten Henstedt-Ulzburg, Reichenbach und Zwickau. Auf Basis der Ergebnisse erarbeitet das HTS-Team eine Empfehlung für einen bedarfsgerechten Gerätepark mit einheitlicher Bedienung und hoher Sondenkompatibilität. „Über Standardisierung können unsere Kunden die Total Cost of Ownership reduzieren. Ein homogener Gerätepark bedeutet weniger Trainingsaufwand und Vorteile bei der Wartung und Instandhaltung“, erklärt Heiko Borwieck, Mitglied der Geschäftsführung sowie Health Systems Sales Leader und Head of Solutions COE Philips GmbH Market DACH. Darüber hinaus hat die Ausstattung aus einem Guss positive Effekte auf die Versorgungsqualität, denn sie schafft eine höhere Sicherheit im Umgang mit den Systemen und erleichtert die interdisziplinäre Nutzung. 

Mehr Leistung durch proaktiven Service und Performancesteigerung

Krankenhäuser müssen sich darauf verlassen können, dass die Medizintechnik jederzeit einsatzbereit ist. Um eine maximale Verfügbarkeit sicherzustellen, übernimmt Philips bei Paracelsus nicht nur den Service für die eigenen Systeme, sondern auch für Fremdgeräte. Mit einem proaktiven Remoteservice lassen sich Störungen erkennen und beheben, bevor Ausfallzeiten entstehen. Zudem kann Philips Service für die Verbesserung der operativen Performance (PerformanceBridge) tiefe Einblicke in die Leistung der bildgebenden Systeme ermöglichen. Das Dashboard Tool soll konzernweit implementiert und zur Erstellung modalitätsspezifischer Analysen sowie hausinterner und -übergreifender Vergleiche genutzt werden.

Kontaktieren

Philips
Röntgenstr. 22
22335 Hamburg
Telefon: (0)40 - 28 99 0
Telefax: -

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