17.05.2019 • News

Prof. Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess mit akademischem Titel gewürdigt

Prof. Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess ist eine der führenden Expertinnen im Bereich der Migration und transkulturelle Psychiatrie. Ihre Forschungsarbeit und ihre Veröffentlichungen wurden jetzt gewürdigt. Seit März 2019 ist Graef-Calliess außerplanmäßige Professorin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Ihre jahrelange Arbeit mit Traumata und Belastungen resultierend aus Migrations- und Fluchtprozessen brachte Graef-Calliess war Grundlage der Ernennung. „Es ist für mich eine große Ehre, diesen Titel tragen zu können. Ich bin dem KRH und meinen Kolleginnen und Kollegen aus Wunstorf für die Unterstützung und Rückendeckung zu Dank verpflichtet“ betont die Professorin.

Seit Januar 2018 ist Prof. Graef-Calliess Chefärztin in der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie an der KRH Psychiatrie Wunstorf. Sie stammt aus einer deutsch-polnischen Arztfamilie und leitete bis Ende 2017 das Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Wahrendorff.

Mit einer Expertise von mehr als 20 Jahren sozialpsychiatrischer Arbeit mit den Folgen von Migration und Flucht ist Frau Graef-Calliess stellvertretende Leiterin des Fachreferates für Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie in der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der European Psychiatric Association (EPA) sowie Mitglied des Arbeitskreises Migration und Öffentliche Gesundheit bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Daneben ist sie federführende Autorin des Standardwerkes „Migration und Transkulturalität“, welches sie zusammen mit Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak an der Charité in Berlin veröffentlichte.

 

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