Prof. Dr. Matthias Brüwer erhält als erster Chirurg Zertifikat „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“

  • Prof. Dr. Matthias Brüwer, Leiter des Zentrums für Darmerkrankungen am Universitätsklinikum Münster (Foto: UKM). Prof. Dr. Matthias Brüwer, Leiter des Zentrums für Darmerkrankungen am Universitätsklinikum Münster (Foto: UKM).

Prof. Dr. Matthias Brüwer hat deutschlandweit als erster Chirurg das Zertifikat „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen" von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) erhalten. Der 44-jährige Leiter des Zentrums für Darmerkrankungen am Universitätsklinikum Münster (UKM) ist ein ausgewiesener Experte für minimal-invasive darmchirurgische Eingriffe. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten gehören u. a. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Prof. Brüwer ist Mitglied im deutschlandweiten „Kompetenznetz Darmerkrankungen".

Rund 320.000 Menschen sind in Deutschland derzeit an den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erkrankt. Die Zahl der Erkrankungen stieg in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich an. Meistens treten die Krankheiten im Lebensalter von 20 bis 30 Jahren auf, aber auch Kleinkinder und Jugendliche sind betroffen. Die meisten Patienten können zunächst medikamentös behandelt werden. „Bei vielen Patienten sind im Laufe der Erkrankung auch Operationen notwendig. Hier ist dann ein spezialisierter Chirurg gefordert", erklärt Prof. Matthias Brüwer. Das UKM-Zentrum für Darmerkrankungen bündelt die Behandlungsoptionen verschiedener medizinischer Bereiche und trägt durch eine enge Vernetzung und Kooperation zu Schwerpunktpraxen im niedergelassenen Bereich zu verbesserten Versorgungsstrukturen für die Patienten bei.

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