12.02.2016 • News

Prof. Dr. Sascha Pahernik ist neuer Chefarzt für Urologie am Klinikum Nürnberg

Prof. Dr. Sascha Pahernik, neuer Chefarzt der Paracelsus Medizinischen...
Prof. Dr. Sascha Pahernik, neuer Chefarzt der Paracelsus Medizinischen Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Nürnberg (Foto: Klinikum Nürnberg/Rudi Ott).

Die Urologische Klinik des Klinikums Nürnberg hat einen neuen Chefarzt: Prof. Dr. Sascha Pahernik hat am 1. Februar 2016 die Nachfolge von Prof. Dr. Christian Bornhof angetreten.  Gleichzeitig übernimmt er den Lehrstuhl für Urologie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg.

Erkrankungen von Niere, Prostata, Harnblase und Harnwegen sind häufig und gewinnen besonders in unserer alternden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ihre Behandlung ist seit Jahrzehnten einer der Schwerpunkte des Klinikums Nürnberg. Die Urologische Klinik besteht seit 80 Jahren und ist im Klinikum Nürnberg Nord angesiedelt.

„Prof. Pahernik ist ein renommierter Urologe, der über große klinische Erfahrung verfügt und interessante neue Forschungsansätze in Nürnberg einbringen wird“, sagt Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, Ärztlicher Direktor des Klinikums Nürnberg.

Forschungsschwerpunkte sind Nieren- und Prostatakrebs und Laserverfahren

Seine Weiterbildung und seinen wissenschaftlichen Werdegang hat Prof. Pahernik an den Universitätsklinika in München (LMU), Mainz und Heidelberg absolviert. Wissenschaftlich beschäftigte er sich am Institut für Chirurgische Forschung der Universität München mit der Durchblutung von bösartigen Tumoren. Seine Forschungsschwerpunkte in Mainz und in Heidelberg waren insbesondere die Diagnostik und Behandlung von Nierenkrebs und Prostatakrebs sowie die Anwendung von Laserverfahren zur Entfernung der Prostata. So konnte er in einer klinischen Studie zeigen, dass die Anwendung des Greenlight-Lasers für die Entfernung der gutartigen Prostatatumors (Adenom) ebenso effektiv ist wie die operative Entfernung durch die Harnröhre.

Prof. Pahernik bildet das gesamte Spektrum der operativen Uro-Onkologie, inklusive der Roboterchirurgie, ab. In Heidelberg war er zuletzt als Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor an der Urologischen Universitätsklinik und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen tätig, in dem die gemeinsame Diagnostik und Behandlung von Tumorpatienten durch die verschiedenen Fachdisziplinen beispielhaft praktiziert wird.

Forschungsarbeiten für eine individuelle Behandlung bei Nierenkrebs

„Wir haben heute beim Prostatakrebs eine Palette von Behandlungsmöglichkeiten, die wir unseren Patienten einzeln oder in Kombination anbieten können – von den verschiedenen Operations- und Laserverfahren bis hin zu Medikamenten und Bestrahlung“, so Prof. Pahernik. Ausschlaggebend für die Auswahl der jeweiligen Behandlung sind neben deren Erfolgschancen auch die Lebenserwartung sowie die Wünsche des Patienten, insbesondere der Erhalt der Lebensqualität im Kontext des individuellen Krebsrisikos.

Nicht jede Krebserkrankung braucht eine aggressive Behandlung; Therapieentscheidungen werden immer individueller getroffen. Prof. Pahernik bringt Forschungskooperationen mit nach Nürnberg, die u.a. zum Ziel haben, die Behandlung von Patienten mit Nierenkrebs durch eine genaue Untersuchung des Erbguts individueller zu gestalten.

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